Frankfurt (ulan) - Zwei Olympiateilnahmen, sechs Weltmeisterschaften, fast 800 Erstligaspiele mit rund 1000 Strafminuten, „Erfahrung“ hat sogar zwei Namen: Daniel Kunce.

© Hübner
Daniel Kunce
Mit dem 40-jährigen ehemaligen Nationalspieler ist dem Eishockey-Oberligisten Löwen Frankfurt im neuen Jahr bereits der zweite populäre Transfer gelungen. Nach dem gebürtigen Augsburger Roland Mayr wurde erneut ein routinierter Spieler verpflichtet, der seine Laufbahn nur in den höchsten deutschen Spielklassen des Landes verbrachte.
Nach dem Aus für die Frankfurt Lions in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) im Frühjahr 2010 hatte Daniel Kunce frustriert mit dem Leistungssport aufgehört, sich aber in der Traditionsmannschaft seines Heimatvereins Krefeld fitgehalten, mit dem er 2003 sogar Deutscher Meister wurde.
Ein Anruf des alten Weggefährten und jetzigen Löwen-Sportchefs Michael Bresagk mit der Bitte, für den langzeitverletzten Verteidiger Marco Müller einzuspringen, ließ den Routinier seinen Abschied vom Eis überdenken. Zur Freude seiner zahlreichen Frankfurter Fans gab Kunce die Zusage, bis zum Saisonende auszuhelfen und an die blaue Linie zurückzukehren.
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