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Rödls Trierer sollen nicht zum Stolperstein werden

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Frankfurt (cd) - Marius Nolte, Kapitän der Fraport Skyliners Frankfurt, war sprachlos. Nicht aufgrund der starken Leistung der Mannschaft, sondern krankheitsbedingt.

Viel mehr als ein Krächzen brachte der 31-Jährige nicht heraus und überließ es daher am späten Mittwochabend seinem Teamkollegen Tim Ohlbrecht, nach dem 92:47-Heimsieg gegen Phoenix Hagen die „Humba“ mit den Fans anzustimmen.

Grund zum Feiern hatten die Skyliners allemal, belegen sie doch zum ersten Mal in dieser Saison einen der Play-off-Plätze in der Basketball-Bundesliga. Gut möglich, dass das Team von Trainer Muli Katzurin aber alle drei noch anstehenden Punktrundenspiele gewinnen muss, um Rang acht zumindest zu verteidigen. Und so wollte Johannes Herber gar nicht allzu lange den Erfolg gegen Hagen bejubeln. „Dieser tolle Sieg ist nichts wert, wenn wir jetzt nicht in Trier gewinnen“, mahnte der ehemalige Langener mit Blick auf die Partie am Sonntag (17 Uhr) bei den Rheinland-Pfälzern.

„Wir sind in Play-off-Form“

Die von Ex-Nationalspieler Henrik Rödl (ehemals EOSC Offenbach) trainierten Trierer unterlagen zuletzt klar mit 66:80 in Gießen, kämpfen noch um den Klassenerhalt und werden sich den Skyliners daher alles andere als kampflos ergeben. Das sieht auch Jacob Burtschi so. In Trier werde es „wieder sehr schwer“, sagte der Forward der Frankfurter, stellte aber auch klar: „Wir sind in Play-off-Form.“

Nicht mehr für die Skyliners auflaufen wird Justin Gray. Die Skyliners haben der Bitte des seit November verletzten Spielmachers um Vertragauflösung zugestimmt.

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