Pech für BMW beim großen Comeback nach 20 Jahren: Trotz vielversprechender Ausgangsposition mussten die Münchner bei ihrer Rückkehr in das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) am Sonntag der Konkurrenz von Mercedes-Benz den Vortritt lassen. Beim ersten Saisonlauf siegte am Hockenheimring der Brite Gary Paffett vor seinem Landsmann Jamie Green. Dritter wurde Audi-Pilot Mattias Ekström, der von der Pole Position aus gestartet war. Die Top-Piloten von BMW, Titelverteidiger Martin Tomczyk und Bruno Spengler, schieden vor der Rekordkulisse von 71 000 Zuschauern dagegen früh aus.
In der Qualifikation am Vortag hatte BMW noch überraschende Stärke demonstriert. So starteten am Sonntag gleich vier BMW-Fahrer aus den Top Ten, Dirk Werner sogar vom dritten Platz aus. Werner verlor jedoch gleich beim Start drei Plätze. Er war in der zweiten Runde mit Ralf Schumacher kollidiert. Der Kerpener hatte bei einem Überholmanöver in der Spitzkehre zu spät gebremst und Werner sowie Spengler getroffen. Für den Kanadier war das Rennen zu Ende, Schumacher erhielt für seinen Kollisionskurs eine Durchfahrtsstrafe.
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Nach einem weiteren Zusammenstoß mit dem Spanier Roberto Merhi gab Audi-Pilot Scheider in der 13. Runde auf. “Der eine oder andere muss sich vielleicht mal überlegen, wie er ein Rennen angeht. So macht es keinen Sinn und keinen Spaß, wenn einer meint, er müsste Autoscooter fahren“, sagte Scheider.
Von der fünften Runde an hatte Mercedes die Kontrolle beim 65. DTM-Rennen auf dem Hockenheimring übernommen. Green führte vor seinem Kollegen Paffett, in der 15. Runde überholte dann Paffett. Für BMW fuhr lediglich der Brite Andy Priaulx als Sechster in die Punkteränge, Ralf Schumacher wurde trotz Kollisionskurses noch Siebter.
Kurz vor Beginn des Auftaktrennens hatte die DTM einen Coup verkündet: Die Rennserie wird weiterhin in der ARD zu sehen sein. Der Fernsehsender und DTM-Rechteinhaber und -vermarkter ITR gaben eine Verlängerung ihrer Kooperation um zwei Jahre bis Ende 2014 bekannt.
Von Arne Leyenberg, dpa
















































© dpaMartin Tomczyk fiel in seinem neuen BMW M3 aus.
















