Nach "Zerstörung": Nowitzki führt Mavs zum Sieg

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Dirk Nowitzki sorgte kurz vor der Schlusssirene für eine Vorentscheidung. Foto: Michael Reynolds

Gegen den Erzrivalen San Antonio Spurs können Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks diese Saison einfach nicht gewinnen. In der ersten Hälfte sind die Mavs historisch schlecht, rehabilitieren sich aber im Duell mit Memphis. Golden State ist auf geschichtsträchtigem Kurs.

Memphis (dpa) - Nach der "Zerstörung" durch die San Antonio Spurs haben sich Basketball-Star Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks erfolgreich in der NBA zurückgemeldet. Die Texaner setzten sich bei den Memphis Grizzlies mit 114:110 nach Verlängerung durch und beendeten ihre Serie von drei Pleiten.

Nowitzki sorgte 16,6 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Zwei-Punkte-Wurf zum 112:109 für die Vorentscheidung. Insgesamt kam der 37-Jährige aus Würzburg auf 18 Punkte. Die Mavericks sind mit 29:25 Siegen weiter Tabellensechster der Western Conference hinter Memphis (30:21). "Wir haben eine Gruppe mit großem Charakter und viel Stolz", sagte Coach Rick Carlisle. "Das ist ziemlich offensichtlich. Letzte Nacht war eine Zerstörung."

Gegen den Texas-Rivalen aus San Antonio spielten die Mavs tags zuvor mit nur 26 Punkten die schlechteste erste Hälfte ihrer NBA-Geschichte und verloren am Ende klar mit 90:116. "Die erste Halbzeit war sehr hässlich. Es ist schon hart, den ersten Durchgang mit 40 zu verlieren. Ich hatte in 18 Jahren schon einige solche Spiele, aber diese Hälfte steht nun an der Spitze dieser Liste", sagte Nowitzki. Dallas hat damit alle drei bisherigen Saisonspiele gegen die Spurs verloren - kein gutes Vorzeichen für eine mögliche Playoff-Runde.

Einen Sieg konnte Dennis Schröder mit den Atlanta Hawks erzielen. Das Team setzte sich vor heimischer Kulisse mit 102:96 gegen die Indiana Pacers durch. Schröder kam auf neun Punkte, Topscorer bei Atlanta war Paul Milsap mit 24 Zählern. Schröders Nationalmannschaftskollege Tibor Pleiß stand beim 98:89 der Utah Jazz gegen die Phoenix Suns erneut nicht im Kader der Jazz.

NBA-Champion Golden State Warriors dominiert die Liga weiterhin und steht vor dem nächsten Rekord. Das 116:108 gegen Oklahoma City Thunder war saisonübergreifend der 41. Heimsieg in Serie. Damit könnten die Warriors bald die 20 Jahre alte Bestmarke der Chicago Bulls (44) toppen. Mit einer Saisonbilanz von 46:4 Siegen egalisierten die Kalifornier zudem den Rekord der Philadelphia 76ers nach 50 Saisonspielen aus der Spielzeit 1966/67. Die Warriors jagen die Bestmarke der Chicago Bulls von 72:10 aus der Saison 1995/96.

Statistik Memphis - Dallas

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