Für die gastgebenden Frankfurter ist es sogar bereits die fünfte Finalteilnahme in Folge. Titelverteidiger ist allerdings der HRK, der vergangenes Jahr mit 39:22 nach Verlängerung triumphierte.
Dass es diesmal im Endspiel erneut zum Duell zwischen diesen beiden Mannschaften kommt, ist keine allzu große Überraschung, handelt es sich doch um die einzigen beiden Profiklubs in der zuletzt neun und ab kommender Saison zehn Teams umfassenden Bundesliga. Der Heidelberger RK wird von Unternehmer Dr. Hans-Peter Wild (Capri-Sonne) gesponsert, bei den Frankfurtern sorgt der Gold- und Silberhändler Uli Byszio für die finanzielle Unterstützung. So können sich die beiden Vereine Profis aus Rugbynationen wie Neuseeland oder Südafrika leisten. Aber auch zahlreiche deutsche Nationalspieler werden im Finale zum Einsatz kommen.
Duell der einzigen Profiteams
Schippe spricht zwar von einem Duell auf Augenhöhe, geht aber davon aus, dass die Heidelberger am Ende „mit sechs bis neun Punkten“ vorne liegen werden. Bei den „Achtzigern“ sieht man das freilich anders. „Vor zwei Jahren haben wir gewonnen, der Heidelberger RK vor einem Jahr. Diesmal sind wir wieder dran“, meint der Frankfurter Mark Sztyndera, der einst für den RK Heusenstamm aktiv war und inzwischen auch Nationalspieler ist.
Uli Dobs, der stellvertretende Abteilungsleiter des SC Frankfurt 1880, befürchtet unterdessen nicht, dass im deutschen Rugby aufgrund der Dominanz von Frankfurt und Heidelberg Langeweile aufkommen könnte: „Wir sehen die Bundesliga weiterhin als eine Herausforderung an. Wenn die anderen Vereine ein, zwei Profis hinzubekommen, kann sich die Rangordnung schnell wieder ändern.“














