Offenbach - Neues Team und neuer Name für das traditionelle Kräftemessen der besten Rugby-Nationen der Südhalbkugel: Das bislang als „Tri Nations“ bekannte Turnier wird ab diesem Jahr um Argentinien erweitert und heißt künftig „The Rugby Championship“. Von Christian Düncher
Das lange Warten hat für die „Pumas“ ein Ende: Argentinien darf ab diesem Jahr endlich am traditionellen Kräftemessen der besten Rugby-Nationen der Südhalbkugel teilnehmen und sorgt zugleich für eine Namensänderung des bislang als "Tri Nations" bekannten Turniers. Es heißt künftig „The Rugby Championship“ - und nicht, wie im Vorfeld vermutet, „Four Nations“. Damit wird formell beendet, was bereits 2007 auf den Weg gebracht worden war. Damals hatte der Weltverband IRB mit Südafrika, Neuseeland und Australien über eine Integration Argentiniens in das „Tri Nations“ verhandelt. Voraussetzung für die Aufnahme war allerdings, dass sich die Südamerikaner vom Amateurstatus verabschieden und professionelle Strukturen schaffen.
Daran wurde seitdem gearbeitet. Mit Erfolg. Die „Pumas“, 2007 immerhin WM-Dritter und 2011 im Viertelfinale am späteren Weltmeister Neuseeland gescheitert, dürfen sich nun jährlich mit den drei großen Nationen der Südhalbkugel messen und erhoffen sich davon einen weiteren Schub für den Rugbysport in ihrem Land. Langfristiges Ziel ist es, den Zuschlag für die Ausrichtung der WM 2023 zu erhalten.
Matfield setzt damit eine Reihe von Rücktritten fort, die es nach der WM 2011 gegeben hatte. Vor ihm waren in Jonny Wilkinson (England), Chris Paterson (Schottland) und Shane Williams (Wales) bereits drei verdiente Spieler vom internationalen Parkett abgetreten.
Rubriklistenbild: © AP


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