3211.07.09|Rugby|Rugby|
Drucken|Empfehlen|Schrift
a
/
A||recommendbutton_count130
Hannover - (cd) Jubelnde Frauen, enttäuschte Männer: Während die Herren-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) bei der Siebener-EM ihr Ziel, den Halbfinaleinzug, deutlich verpasst hat, sorgten die DRV-Damen am ersten Tag der „Hannover Sevens“ für eine Riesenüberraschung.

© Miriam May
Alysha Stone (Mitte, hier im Spiel gegen die Niederlande) gehörte zu den besten deutschen Spielerinnen bei den „Hannover Sevens“.
Die Mannschaft von Trainerin Susanne Wiedemann gewann in ihrer Vorrundengruppe drei von vier Spielen und zog damit als Gruppenzweiter in die Runde der letzten Vier ein, wo sie am Sonntag auf den Turnierfavoriten England trifft. Nach der 0:19-Auftaktpleite gegen die Niederlande steigerte sich das Team gewaltig und gewann die noch ausstehenden Gruppenspiele gegen Italien (14:0), Russland (12:10) sowie Moldawien (24:7). Besonders beeindruckend war dabei der Erfolg gegen Russland nach 0:10-Rückstand. DRV-Präsident Claus-Peter Bach sprach anschließend von einem „mitreißenden Spiel“ und lobte die „tolle Leistung“ der Mannschaft. „Da hat das Zuschauen richtig Spaß gemacht.“
Die deutschen Herren blieben hingegen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nach den Niederlagen gegen die zum Favoritenkreis zählenden Auswahlteams von Frankreich (7:29) und Russland (14:19) hatte sich das Thema Halbfinale frühzeitig erledigt. Dabei wäre in beiden Partien ebenso mehr möglich gewesen wie im Spiel gegen Moldawien, als Deutschland eine 19:5-Führung verspielte und kurz vor Schluss noch einen erhöhten Versuch zum 19:22-Endstand hinnehmen musste.
Doppelt ärgerlich: Tim Kasten (Southend RFC) und Fabian Heimpel (RG Heidelberg) verletzten sich in dieser Partie so schwer, dass sie ausgewechselt werden mussten. Ohne das Duo ging die DRV-Auswahl im letzten Vorrundenspiel gegen Rumänien mit 19:36 (10:19). Die magere Bilanz: Kein Sieg, letzter Platz in der Vorrundengruppe A mit 59:106 Punkten, Spiel um Platz neun statt Halbfinale - in einem Turnier mit zehn Mannschaften. Nichts war's mit dem vermeintlichen Heimvorteil.
Deutschland - Frankreich 7:29 (7:12)
Punkte für Deutschland: Mustafa Güngör (5), Fabian Heimpel (2)
Deutschland - Russland 14:19 (0:12)
Punkte für Deutschland: Christopher Weselek (5), Mustafa Güngör (5), Fabian Heimpel (4)
Deutschland - Moldawien 19:22 (19:10)
Punkte für Deutschland: Kehoma Brenner (5), Alexander Pipa (5), Mustafa Güngör (5), Fabian Heimpel (4) - Zwei-Minuten-Strafe: Robert Mohr (Deutschland)
Deutschland - Rumänien: 19:36 (7:19)
Punkte für Deutschland: Alexander Pipa (10), Christopher Weselek (5), Mustafa Güngör (2), Franck Moutsinga (2)

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.
Karte wird geladen...


