1214.07.09|Rugby|Rugby|
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Hannover – (cd) Mit einem Favoritensieg und einem Überraschungserfolg sind am Sonntag in Hannover die Siebenerrugby-Europameisterschaften der Männer und Frauen zu Ende gegangen. Die deutschen Teams hatten mit der Titelvergabe nichts zu tun.

© Miriam May
Die russischen Männer zeigten eine tolle Moral und drehten einen 0:19-Rückstand in einen 26:19-Sieg.
Während bei den Frauen am Ende erwartungsgemäß Titelverteidiger England triumphierte (20:12 im Finale gegen Spanien), setzte sich bei den Männern im Finale etwas überraschend Russland gegen Frankreich durch. Die Osteuropäer zeigten dabei eine tolle Moral und drehten einen 0:19-Rückstand noch in einen 26:19-Sieg.
Deutschlands Männer mussten sich diesmal mit dem neunten und zugleich vorletzten Rang begnügen. Nach einer enttäuschenden Vorrunde (vier Spiele, vier Niederlagen) gewann die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) zumindest das abschließende Platzierungsspiel gegen Polen mit 12:7 (7:7).
„Wir haben unser Ziel verpasst“, sagte Nationaltrainer Rainer Kumm (Hannover), der mit seinem Team insgeheim auf einen Platz unter den Top-Vier gehofft hatte. Doch das Thema Halbfinale hatte sich für das deutsche Team bereits nach den Auftaktniederlagen gegen die späteren Endspielteilnehmer Frankreich (7:29) und Russland (14:19) erledigt. In den anschließenden Partien lief dann auch gegen Moldawien (19:22 nach 19:5-Führung) und Rumänien (19:36) nicht mehr viel zusammen.
„Uns ist es am ersten Tag einfach nicht gelungen, unseren Rhythmus zu finden und ins Spiel zu kommen. Das war kein guter Tag für uns. Wir wollten zu viel und haben dabei Fehler gemacht. Nervosität war sicherlich nicht der Grund”, resümierte Kumm.

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