Polen: 17 verletzte Jugendliche bei Busunfall

Warschau - Erneut ein Busunglück mit jungen Passagieren: Bei dem Unfall in Polen wird das Team einer Jugendfußballmannschaft zum Teil schwer verletzt. In Lebensgefahr schwebt aber keiner der Jugendlichen.

Wenige Tage nach dem schweren Busunglück in der Schweiz sind in Polen beim Zusammenstoß eines Busses mit einem Auto 17 Menschen verletzt worden. Lebensgefahr bestehe für keinen der insgesamt 19 Buspassagiere, sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstag, vier Menschen seien jedoch schwer verletzt. Bei den Insassen handelte es sich um ein Jugendfußball-Team. „Dass alle überlebten, ist ein großes Glück“, sagte Leszek Blaszczyk, der Einsatzleiter der Feuerwehr, im Nachrichtensender TVN 24.

Zu dem Zusammenstoß kam es an einer Kreuzung in der Nähe von Kromolin Stary in der zentralpolnischen Region Lodz. Zunächst war von 16 Verletzten in dem umgekippten Bus die Rede gewesen.

Die meisten Passagiere waren Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren vom Sportverein Warta Sieradz. Sie kehrten gerade von einem Fußballspiel zurück. Ersten Berichten der Jugendlichen zufolge verlor der Fahrer die Kontrolle über den Bus, als er das andere Fahrzeug überholen wollte und dieses plötzlich abbog. Der Bus kam ins Schlingern und überschlug sich zweimal.

Die Landstraße wurde für die Rettungsarbeiten gesperrt. Bei der Bergung der Verletzten kamen auch zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Verletzten wurden in mehrere Krankenhäuser in der Region Lodz gebracht.

Erst am Dienstagabend waren im Schweizer Kanton Wallis bei einem Busunglück in einem Autobahntunnel 28 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten der Opfer waren Kinder aus Belgien.

dpa

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