Drama "Timbuktu": Willkür von Fundamentalisten

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Kidane (Ibrahim Ahmed dit Pino) mit seiner Tocher. Foto: Arsenal Filmverleih

Berlin (dpa) - Geschichten wie diese dominieren seit Monaten die Nachrichten: Islamistische Fundamentalisten unterdrücken und drangsalieren die Bewohner einer kleinen Stadt.

Von wahren Ereignissen inspiriert, erzählt der Film "Timbuktu" nun von einem solchen Alltag in Afrika. Doch trotz der Parallelen zu erschreckenden aktuellen Ereignissen macht das Werk auch Hoffnung, zeigt es doch, wie sich die Menschen gegen die Herrschaft der selbst ernannten Polizei auflehnen.

Für Regisseur Abderrahmane Sissako aus Mauretanien war die Steinigung eines Paares im Jahr 2012 der Ausgangspunkt für den Film. Auch in "Timbuktu" thematisiert er solch eine Steinigung.

(Timbuktu, Frankreich, Mauretanien u.a. 2014, 97 Min., FSK ab 12, von Abderrahmane Sissako, mit Pino Desperado, Toulou Kiki, Abel Jafry)

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