Heiner Lauterbach findet Kindererziehung schwierig

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Schauspieler Heiner Lauterbach macht es sich nicht leicht, mit der Erziehung seiner Kinder.

München - Leicht zu handhaben sind sie nicht, die lieben Kleinen. Diese Erfahrung hat Schauspieler Heiner Lauterbach am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Schauspieler Heiner Lauterbach findet, dass “richtige Kindererziehung eines der schwierigsten Dinge der Welt“ ist. “Und gerade das darf Jeder“, sagte der 56-Jährige der Nachrichtenagentur DAPD. Auf die Frage, ob seine Frau oder er strenger sei, antwortete Lauterbach: “Wir versuchen uns das aufzuteilen - nicht, dass einer immer nur der Bad Cop und der andere der Good Cop ist, sondern die Kinder eine Anlaufstelle bei beiden Elternteilen haben.“

Wichtig finde er in der Erziehung Konsequenz, aber auch, dem Kind, viel Verständnis, Zuneigung und Zärtlichkeit entgegenzubringen. Er lasse seinen Kindern ziemlich viel durchgehen, sagte Lauterbach. Sie wüssten aber auch, dass es in bestimmten Situationen Grenzen gebe. “Ich gehöre nicht zu den Eltern, die zwei, drei Mal rufen und es danach aufgeben.

Das ist das Schlimmste, was man machen kann, was konsequentes Handeln betrifft, finde ich.“ Seine Tochter ist sieben Jahre alt, sein jüngster Sohn wird im Februar drei. Sein Sohn aus erster Ehe mit Schauspielerin Katja Flint ist 21. Lauterbach spielt im ZDF-Zweiteiler “Ken Folletts Eisfieber“ (Sendung am 25. und 27. Januar, 20.15 Uhr) mit, der von düsteren Zukunftsvisionen wie “Bioterrorismus“ handelt.

“Die Thematik Bioterrorismus halte ich inzwischen leider für sehr realistisch“, sagte Lauterbach. Die von Viren ausgehende Gefahr zeige gerade die Schweinegrippe. “Aber meine Sorgen halten sich im normalen Rahmen. Ich bin jetzt nicht jemand, der wie Kevin Costner nicht mehr mit seinen Kindern verreist, weil er Angst hat, dass sie sich im Flugzeug infizieren könnten. Ganz im Gegenteil“, erklärte der Schauspieler.

DAPD

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