Ärger mit der Justiz

Jenseits von Promillegrenzen - Nino de Angelo droht Haft

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Schlagersänger Nino de Angelo (54, „Jenseits von Eden“) hat wegen einer Promillefahrt in diesem Sommer Ärger mit der Justiz.

Verden - Ihm werde Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden, Marcus Röske, am Freitag auf Anfrage mit. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. Angaben zu dem gemessenen Promillegehalt machte die Behörde zwar nicht, die Bild schreibt allerdings von einer Promillefahrt mit 1,76. Damit würden ihm bis zu zwei Jahre Haft drohen. Bereits damals gestand der Sänger in einem Interview, dass er „reichlich Cola-Whisky getrunken hatte.“

„Da gibt es nichts zu beschönigen“

Das Management de Angelos sprach mit Blick auf die Anklageerhebung von einem normalen bürokratischen Vorgang. De Angelo müsse sich wie jeder andere in solch einem Fall verantworten: „Es ist alles bekannt und auch alles gesagt. Da gibt es nichts zu beschönigen.“

De Angelo soll laut Anklage am 23. Juli alkoholisiert mit seinem Fahrzeug in Ottersberg bei Bremen von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Leitplanke gekracht sein. Verletzt wurde niemand.

De Angelo hatte bereits mit 17 Jahren seine Musik-Karriere gestartet. Sein größter Hit „Jenseits von Eden“ wurde auch international ein großer Erfolg. 1989 nahm de Angelo am Eurovision Song Contest teil und belegte mit dem von Dieter Bohlen geschriebenen Song „Flieger“ den 14. Platz.

dpa/cen

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