Meret Becker: Alte Menschen nicht abschieben

Berlin - Die Schauspielerin Meret Becker hat die “Abschiebung“ alter Menschen in Heime angeprangert. Sie plädiert dafür, sich mehr Zeit für sie zu nehmen.

“Sie einfach wegzugeben, als wären sie ein Haufen Müll, das finde ich skandalös“, sagte die 42-Jährige der “Stuttgarter Zeitung“ (Dienstag). “Ich finde auch, dass man sich für ältere Menschen mehr Zeit nehmen sollte, sie besuchen sollte. (...) Und trotzdem muss man schauen, dass man sein eigenes Leben gut auf die Reihe kriegt.“

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Becker spielt in dem neuen Kinofilm “Fliegende Fische müssen ins Meer“, was sie selbst ist: eine alleinerziehende Mutter. Dies sei anstrengend, berichtet sie: “Als Alleinerziehende hat man den zweiten Blick nicht, nach dem Motto “Nee, jetzt musst du Mama aber auch mal zuhören“ oder “Nee, jetzt kannst du Papa aber nicht die ganze Zeit ans Schienbein treten“.“

Becker stammt aus einer Familie von Film- und Fernsehschauspielern: Die gebürtige Bremerin, die in Berlin lebt, ergriff denselben Beruf wie ihre Eltern Monika Hansen und Rolf Becker, ihr Bruder Ben Becker und ihr Stiefvater Otto Sander. Nebenbei tritt sie auch als Sängerin selbst geschriebener Chansons auf.

dpa

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