Hobbys wurden langweilig

Moses Pelham fühlt sich beim Rappen wie ein Kind

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Moses Pelham ist glücklich wie ein Kind - aber nur beim Rappen. Foto: Britta Pedersen

Fußball, Skateboard, Basketball: Alles wurde für den Vollblut-Rapper irgendwann zu langweilig. Nur der Rap hat seine Faszination bis heute behalten, meint Pelham.

Frankfurt/Main (dpa) - Der Frankfurter Rapper und Musikproduzent Moses Pelham fühlt sich beim Musikmachen in seine Kindheit versetzt.

"Dieses Gefühl, das es in mir auslöst, kenne ich als Erwachsener ansonsten gar nicht mehr", sagte der 46-Jährige in einem Interview der Wochenendausgabe der VRM-Zeitungen. Wenn "der Text auf einmal da ist", empfinde er das gleiche Glück wie mit acht Jahren, als er ein orangefarbenes Fahrrad geschenkt bekommen habe.

Andere Hobbys seien ihm immer irgendwann langweilig geworden, sagte Pelham weiter. "Fußball nach fünf Jahren, Skateboard nach einem halben Jahr, Basketball nach zehn Jahren."

Rap dagegen habe auch nach 34 Jahren nichts von seiner Faszination eingebüßt, "sondern ist mit jedem bisschen, das ich mehr darüber erfuhr und heute noch erfahre, noch faszinierender geworden".

Moses Pelham

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