Produzenten und Regisseur spielten übles Spiel

Junge Penélope Cruz sollte zu pikanten Szenen gedrängt werden: „Sie setzten mich unter Druck“

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Penélope Cruz beim Goya-Filmpreis in Madrid 2017.

Penélope Cruz hat vor rund 22 Jahren ein Rollenangebot abgelehnt, da die Produzenten und der Regisseur ein übles Spiel mit ihr gespielt hatten. Sie ist stolz auf ihre Reaktion.

Hamburg - Die spanische Schauspielerin Penélope Cruz (44) hat nach eigenen Worten viel Kraft daraus gezogen, bei einem Rollenangebot Nein gesagt zu haben. Sie sei „kaum 20“ gewesen, als ihr Hollywood ein großer Film angeboten worden sei. Bei einem Meeting in Los Angeles seien ihr dann aber völlig neue Unterlagen vorgelegt worden, „mit ein paar extrem pikanten Nacktszenen, die so nicht im Skript standen“, wie sie der Zeitschrift „Madame“ erzählte.

Sie habe die Produzenten und den Regisseur zur Rede gestellt. „Sie setzten mich unter Druck, ich sollte mich nicht so anstellen.“ Doch sie habe sich nicht einschüchtern lassen. „Nie werde ich das großartige Gefühl vergessen, nach dieser Begegnung im Flieger nach Madrid zu sitzen und meine Würde bewahrt zu haben.“ Sie habe aus dem Fenster auf die Lichter von Los Angeles gesehen und gewusst, dass sie ihr Leben lang auf diese Entscheidung stolz sein würde. „Diese Prüfung hat mir viel Stärke und Selbstbewusstsein gegeben.“

In ihrem neuen Film „Offenes Geheimis“ spielt Penelope Cruz an der Seite ihres Ehemanns Javier Bardem eine Mutter, deren Teenager-Tochter entführt wird. 2013 berichtete Michael Fassbender von einer Bettszene mit Penélope Cruz, die ihn aus verständlichen Gründen gehörig ins Schwitzen gebracht hatte.

dpa

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