Sabine Christiansen: Unicef ist Lebensaufgabe

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Unicef-Botschafterin und TV-Moderatorin Sabine Christiansen unterhält sich in Lahore in Pakistan mit einer Frau und ihren Kindern aus einem Armenviertel.

Rust - Die Fernsehjournalistin Sabine Christiansen hat als ehrenamtliche Botschafterin des Kinderhilfswerks Unicef ihre Lebensaufgabe gefunden. Was sie dazu bewegt sich weiterhin für Unicef zu engagieren:

“Die Hilfe für Notleidende und Bedürftige in aller Welt ist etwas, was mich jeden Tag aufs Neue antreibt“, sagte sie im badischen Rust der Nachrichtenagentur dpa. Sie spüre, wie wichtig diese Arbeit sei. “Wenn man regelmäßig die Ärmsten der Armen und die Schwächsten der Schwachen trifft, dann verliert jede Diskussion über Einschaltquoten im Fernsehen und jede Debatte um angebliche Steuersenkungen an Bedeutung.“ Sie werde sich daher auch künftig als Unicef-Botschafterin engagieren.“Ich spüre bei dieser Tätigkeit, wie nachhaltig Hilfe sein kann. Aber ich merke auch, wie unverändert wichtig sie ist“, sagte Christiansen. “Vor allem bewegt mich das Schicksal von in Not geratenen Kindern.“

Mit ihrem Engagement für Unicef dränge sie sich nicht an die Öffentlichkeit. “99 Prozent meiner Tätigkeit findet hinter verschlossenen Türen statt.“ Ihre Aufgabe sei es vor allem, Mitstreiter zu finden und für die gemeinsame Sache zu werben.“

Christiansen engagiert sich seit 1994 für Unicef, seit 1997 ist sie die deutsche Botschafterin des UN-Kinderhilfswerks. Im Europa-Park in Rust begleitet sie die Kampagnen für das Kinderhilfswerk, das seit einem Jahr mit dem Freizeitpark kooperiert.

dpa

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