TV-Doku über den Mord an Rudolf Moshammer

TV-Doku über den Mord an Modezar Rudolf Moshammer.

München - Der Tod von Modezar Rudolf Moshammer schockte nicht nur die Münchner Schickeria, sondern ganz Deutschland. Die Ermittlungen zu seinem Kriminalfall werden von der ARD verfilmt.

Rudolf Moshammer war schon zu Lebzeiten eine Legende. Seine Ermordung am 14. Januar 2005 war für Viele ein Schock. Der Liebling der Münchner Schickeria, der eigenwillige Modezar - tot! “Mein erster Gedanke war, dass das nicht ernst ist“, sagte der damalige Oberstaatsanwalt Peter Boie am Dienstag im Münchner Polizeipräsidium bei der Vorstellung der ARD-Dokumentation “Rudolph Moshammer - der einsame Tod des Modemachers“. Die Nachricht war kein Scherz und versetzte die Ermittlungsbehörden in einen Ausnahmezustand.

Der Film erzählt aus dem Leben Moshammers und schildert die Erlebnisse vom gewaltsamen Tod bis zur Festnahme des Täters. Das Erste zeigt den Streifen am 5. Juli um 21.00 Uhr. Er ist Auftakt zur achten Staffel der Reihe “Die großen Kriminalfälle“. In einer weiteren Folge am 12. Juli geht es um “Die tödliche Liebe der Ingrid van Bergen“, während sich die Dokumentation eine Woche später mit dem Frauenmörder Heinrich Pommerenke beschäftigt. Ein sensibles Thema greift der Abschluss dieser Staffel auf: “Der Fall Pascal“ macht sich auf Spurensuche nach dem Fünfjährigen aus Saarbrücken, der seit fast neun Jahren verschwunden ist.

Mit der Folge über Pascal werde zum ersten Mal ein Kriminalfall aufgegriffen, der noch nicht aufgeklärt sei, sagte die Koordinatorin der Reihe, Esther Schapira. Die ARD wolle das Format öffnen und zudem auch jüngere Fälle aufgreifen. Bislang lagen die Taten, über die in früheren Staffeln berichtet wurde, immer mindestens zehn Jahre zurück. Voraussetzung sei nun, dass der Fall im öffentlichen Bewusstsein verankert sei und eine Diskussion ausgelöst habe.

dpa

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