Angehörige der Amok-Opfer fordern Prozess gegen Vater von Tim K.

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Der Amokläufer von Winnenden Tim K.

München - Die Hinterbliebenen der Opfer von Winnenden dringen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Focus“ auf einen Strafprozess gegen den Vater des Amokläufers Tim K.

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Wie das Blatt am Samstag vorab berichtete, fordert Nebenkläger-Anwalt Uwe Krechel in seiner Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft Stuttgart, den Unternehmer Jörg K. wegen fahrlässiger Tötung in 15 Fällen anzuklagen. Der Vater habe “grob sorgfaltswidrig“ seinem “psychisch kranken“ Sohn den “Zugang zu einer Waffe und 400 Schuss Munition ermöglicht“, zitierte “Focus“ aus der Stellungnahme.

Amoklauf an Realschule in Winnenden

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Der Anwalt werfe dem Vater des Täters vor, dass er im Ermittlungsverfahren keine “echte Reue“ gezeigt, sondern nur eingeräumt habe, “was aufgrund der Aktenlage nicht mehr zu bestreiten war“. Krechels Kollege Jens Rabe betonte dem Magazin zufolge, der Vater habe erkennen müssen, dass sein Sohn für andere gefährlich sei. Bei dem Amoklauf am 11. März hatte der 17-jährige Tim K. an der Realschule Winnenden und in einem Autohaus in Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen.

ap

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