Neue Asche aus Island - Chaos bei der Bahn erwartet

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Am Montag wird es eng in den Zügen der Deutschen Bahn. Bereits am Wochenende versuchten tausende Reisende vom Flugzeug auf die Schiene zu wechseln, wie hier am Berliner Hauptbahnhof.

Frankfurt/Main - Hiobsbotschaft für Urlauber und Berufsflieger: Der Deutsche Wetterdienst erwartet andauernde Störungen des Luftverkehrs wegen der Vulkanasche aus Island. Auch auf den Schienen droht nun Chaos.

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Grund ist das immer noch recht stabile Hoch, das stärkeren Wind oder Regen über Mitteleuropa verhindert. “Die Asche verharrt über uns“, sagte ein auf das Flugwetter spezialisierter DWD- Meteorologe am Sonntag in Frankfurt. In Luftschichten von bis zu 6000 Metern seien daher immer noch erhöhte Konzentrationenvon Aschepartikeln vorhanden, die sich nur sehr langsam absenken. Der Leiter des Flugwetterdienstes sagte am Sonntagabend der Nachrichtenagentur dpa: “Es kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Mit weiteren Störungen des Luftverkehrs muss gerechnet werden.“ Meteorologen an der Wetter-Beobachtungsstation am Wendelstein registrierten am Sonntag mit Vulkanasche verschmutzte Regen- und Graupelniederschläge.
Eine grundlegende Wetteränderung tritt nach der Prognose der Experten erst am Dienstag ein, wenn feuchtere Luftmassen mit schauerartigen Regenfällen von der Nordsee her zunehmend das Wetter bestimmen. Dieses Tief mit dem Namen “Queenie“ könnte allerdings zugleich neue Asche von Island nach Mitteleuropa bringen und den Luftverkehr weiterhin behindern.

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Im Unterschied zur vergangenen Woche seien aber etliche Wolken und Niederschläge dabei, so dass man darauf hoffen könne, dass auf dem mehrere tausend Kilometer langen Weg “einiges ausgewaschen“ werde. Derzeit wird die Asche von dem Vulkan in eine Höhe von rund 8000 Metern gestoßen und dann in Richtung Skandinavien geweht.

Wegen der Sperrung der deutschen Flughäfen stockt die Bahn auch am Montag ihr Angebot auf. “Wir fahren mit allem, was wir haben“, versicherte ein Konzernsprecher am Sonntagabend. Zudem werde an den Bahnhöfen wie schon am Wochenende wieder mehr Personal eingesetzt als üblich. Weil der Flugverkehr über Deutschland wegen der Aschewolke aus Island seit Tagen lahm liegt, waren Bahnhöfe und Züge schon am Wochenende überfüllt. Reisenden, die ihre Fahrt nicht unbedingt am Montagmorgen antreten müssen, empfiehlt die Bahn ein Ausweichen auf die Mittagsstunden. Am Montagmorgen ist der Andrang bei der Bahn traditionell sehr groß.

dpa

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