Ausbrecher Michalski nach Bielefeld verlegt

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Ausbrecher Michalski nach Bielefeld verlegt. Unser Archivbild zeigt die Polizei bei der Suche nach ihm im November.

Bielefeld - Rund drei Wochen nach seinem Ausbruch aus der Justizvollzugsanstalt Aachen ist Peter Paul Michalski am Dienstag nach Bielefeld verlegt worden.

Er sei von bewaffneten Vollzugsbeamten von Bochum in den Bielefelder Hochsicherheitstrakt gebracht worden, sagte der Leiter der JVA Bielefeld-Brackwede I, Robert Dammann, und bestätigte einen Bericht des “Westfalen-Blatts“ (Mittwoch). Der Hochsicherheitstrakt war in den 70er Jahren für die Inhaftierung von RAF-Terroristen gebaut worden.

Der Mörder Peter Paul Michalski und der Geiselnehmer Michael Heckhoff waren am 26. November aus der JVA Aachen geflohen. Heckhoff wurde drei Tage später in Mülheim/Ruhr gefasst, Michalski am 1. Dezember bei Schermbeck am Niederrhein. Dammann sagte der Zeitung, Michalski werde auf unbestimmte Zeit von den übrigen Gefangenen isoliert. “Er darf pro Tag eine Stunde an die frische Luft, aber dann ist er alleine im Hof und wird bewacht. “Was Zugeständnisse an Herrn Michalski angeht, fangen wir bei Null an“, sagte der Gefängnisleiter. Seine Zelle werde täglich gründlich durchsucht werde.

dpa

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