Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler: An zehn Schulen über 500 Menschen isoliert - „Die Situation ist sehr belastend“

Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler
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Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat seit den jüngsten Covid-Ausbrüchen im Raum Gelnhausen alle Hände voll zu tun. Im Interview erläutert Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) die aktuelle Situation und den komplizierten Umgang mit häuslicher Isolierung.

Main-Kinzig-Kreis - Die Gesundheitsdezernentin des Main-Kinzig-Kreises Susanne Simmler spricht im Interview* unter anderem über die Situation an den Schulen in der Corona-Krise. Es hat nämlich Covid-Fälle in der Schüler- und Lehrerschaft gegeben. „Stand Donnerstagmittag waren an zehn Schulen insgesamt über 500 Menschen häuslich isoliert“, berichtet die Gesundheitsdezernentin.

Außerdem hat der Main-Kinzig-Kreis mit einem Coronavirus-Ausbruch im Amateurfußball in Gelnhausen zu tun. Es habe eine Übertragung im Kreise einer Mannschaft* gegeben, erklärt Susanne Simmler. „Wir gehen davon aus, dass das wenige Tage vor dem Spieltag der Fall gewesen ist.“ Für andere Teams komme jetzt aber der springende Punkt: „Wenn das Gesundheitsamt häusliche Isolierung anordnet, dann gilt dies für nachweisliche ,Kontakt-I-Personen‘ die vollen 14 Tage, das ist gesetzlich klar vorgegeben, auch wenn zwischenzeitlich ein negativer Testbefund eintrifft.“ *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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