Massive Verspätungen und Zugausfälle

DB zum Sturmtief Friederike: „Alles richtig gemacht“

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Nach Sturmtief "Friederike" - Nordrhein-Westfalen

Die Deutsche Bahn hat die deutschlandweite Einstellung des Fernverkehrs wegen des Orkans "Friederike" verteidigt.

Berlin - "Die Entscheidung, die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter über alles zu stellen, war richtig", sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber der Bild am Sonntag. In weiten Teilen Deutschlands seien wegen des Sturms weder Flug-, Auto- noch Bahnverkehr möglich gewesen. "Ich danke auch unseren Kunden für ihr Verständnis und ihre Geduld trotz massiver Verspätungen und Zugausfälle", sagte Huber der Zeitung. Der Wintersturm "Friederike" - einer der stärksten Stürme in Deutschland seit dem Orkan "Kyrill" vor elf Jahren - war am Donnerstag vor allem über den Westen, Norden und die Mitte Deutschlands hinweggefegt und hatte erhebliche Schäden verursacht. Allein die Bahn sprach von Millionenschäden am Schienennetz und mehr als 200 beschädigten Streckenabschnitten. Am Donnerstagnachmittag stellte die Bahn den Fernverkehr bundesweit ein. Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisierte den sturmbedingten bundesweiten Stopp des Fernverkehrs als "übertrieben"; auch der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, erklärte, die Bahn sei über das Ziel hinausgeschossen. Am Samstagnachmittag lief der Fernverkehr nach Angaben der Bahn "wieder weitgehend reibungslos".

afp

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