Gesetzlicher Feiertag am 14. Februar?

Dessous-Firma will arbeitsfreien Valentinstag

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Eine Onlinepetition wirbt dafür, den Valentinstag zum gesetzlichen Feiertag zu machen.

München - Ein Münchner Dessous-Hersteller würde den Valentinstag am liebsten zum gesetzlichen Feiertag machen. Ihre eigenen Mitarbeiter haben am 14. Februar allerdings nicht frei.

So könnten Paare den als Tag der Verliebten begangenen 14. Februar auch wirklich als solchen wahrnehmen und Singles sich auf die Suche nach einem geeigneten Partner machen, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Pressemitteilung des Modelabels „BeeDees“, das zur Damenunterwäsche-Firma Triumph gehört.

„Deutschland hat den Tag der Arbeit - Deutschland braucht einen Tag für die Liebe“, erklärte Esther Kadachi-von Löwe, Senior Brand Manager des Unternehmens. Außerdem sei ein Tag für die Liebe „vielleicht der einzig wirklich effektive Weg gegen die Kinderarmut der Deutschen“, hieß es weiter.

Eigene Mitarbeiter haben nicht frei

Die Firma brachte zu ihrer Idee eine Online-Petition unter dem Titel „Frei für die Liebe“ auf den Weg. Die eigenen Beschäftigten hätten am Valentinstag bislang „natürlich nicht arbeitsfrei“, erklärte das Unternehmen auf Nachfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Woher stammt der Valentinstag?

Der Tag ist übrigens keine Erfindung der Engländer, Amerikaner oder gar der internationalen Blumenlobby: Der heilige Valentinus lebte als Bischof im 3. Jahrhundert n. Chr. und hat Liebende getraut, denen der Kaiser verboten hatte zu heiraten, und hat ihnen mit Blumen aus seinem Garten gratuliert. Er wurde dafür am 14.2.269 n. Chr. enthauptet und hat sich so als Schutzpatron der Liebenden etabliert. Die Gebeine liegen übrigens im bayrischen Krumbach bei Günzburg.

KNA

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