Februar zu kalt, Klima insgesamt zu warm

Offenbach - Der Februar ist in Deutschland deutlich zu kalt ausgefallen, soviel steht jetzt schon fest. Von Rekorden war der Monat dennoch weit entfernt. Meterologen ist es immer noch zu warm.

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Zwei Wochen lang hatte Russland-Hoch „Dieter“ das ganze Land mit Temperaturen um minus 20 Grad tiefgekühlt. Fünf Tage vor Monatsende habe die Durchschnittstemperatur noch um 3,1 Grad unter dem langjährigen Mittel gelegen, sagte Klimatologe Gerhard Müller-Westermeier vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach der Nachrichtenagentur dpa. Seit 26 Jahren sei es im Februar nicht so kalt gewesen. Von Rekorden sei der Monat aber weit entfernt, 1956 habe die Februar-Temperatur zehn Grad unter dem Normalwert gelegen.

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Am Klimawandel ändere der erste zu kalte Monat seit vergangenem Juli nichts, sagte Müller-Westermeier. „Eine langfristige Trendwende ist nicht zu erkennen.“ Unter dem Strich werde der Winter, der für die Meteorologen die Monate Dezember bis Februar umfasst, immer noch zu mild ausfallen. Dezember und Januar waren wärmer als das langjährige Mittel, das aus dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 ermittelt wird.

Auch das gesamte Jahr 2011 war zu warm, es gehört nach der DWD-Statistik zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881. Nur der Juli war kühler als normal.

dpa

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