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Nach Güterzug-Unfall: Eisenbahner tot

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Mitarbeiter der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes suchen am Freitagmorgen nach einem Vermissten.

Senftenberg - Beim Zusammenstoß zweier Güterzüge in Brandenburg ist ein Eisenbahner ums Leben gekommen. Er starb nach dem Einsturz eines Stellwerks auf dem Bahnhof Hosena bei Senftenberg.

Das erfuhr die dpa am Freitag aus zuverlässiger Quelle. Die Leiche des Vermissten wurde einem RBB-Bericht zufolge entdeckt, als ein Bagger Trümmer abtrug. Rund 17 Stunden lang war nach dem Mann gesucht worden. Er hatte zur Unfallzeit in dem Stellwerk in der Oberlausitz Dienst.

In dem Ortsteil der Stadt Senftenberg war am Donnerstag um 20.20 Uhr ein mit Schotter beladener Zug in einen stehenden leeren Güterzug gefahren. Einige Waggons stürzten um und zerstörten das Stellwerksgebäude völlig. Der Lokführer des Schotter-Zuges sprang kurz vor dem Aufprall aus dem Führerstand. Er brach sich ein Bein, der zweite erlitt einen Schock. Der Bahnverkehr war wegen des Unfalls unterbrochen. 50 Rettungskräfte suchten stundenlang mit Hunden in den Trümmern nach einem vermissten Mann im Stellwerk.

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Zugunfall: Verletzte und ein Vermisster

Die Unfallursache war am Freitag noch unklar. Menschliches Versagen könne nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin.

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei wartete am Donnerstagabend ein unbeladener Güterzug auf dem Bahnhof vor einem Haltesignal. Einige Waggons im hinteren Zugteil ragten in einen Weichenbereich hinein. Der mit Schotter beladene Zug stieß seitlich gegen diese Waggons. Durch die Wucht das Aufpralls verkeilten sich etwa sechs Wagen und stürzten um. Sie wurden gegen das Stellwerk geschleudert, das daraufhin einstürzte.´

dpa

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