Jetzt wird die Verwüstung deutlich

Hochwasser hat schwere Folgen für Elbregionen

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Die beiden Luftaufnahmen zeigen das vollgelaufene Hochwasserrückhaltebecken Salzderhelden am 30.05.2013 (l) und aus der etwa gleichen Perspektive nach dem Hochwasser am 17.06.2013.

Berlin - Sandsäcke wegschleppen, Müll wegräumen: Nach der verheerenden Flut wird in den Hochwasserregionen Deutschlands weiter aufgeräumt. Stück für Stück werden die immensen Schäden deutlich.

Die Pegelstände sinken vielerorts weiter, darunter in Sachsen-Anhalt, obgleich viele Bewohner immer noch nicht in ihre Häuser zurückkehren können. Forscher gehen indes davon aus, dass die Folgen der Hochwasserflut die Elbregionen stärker treffen, als die Gebiete an der Donau.

Laut der Studie des Krisenmanagementzentrums CEDIM ist die Fähigkeit zur Bewältigung von Katastrophen an der Donau im Süden höher ausgeprägt als an der Elbe im Osten. Verglichen wurde etwa, wie viel Geld Landkreise und Städte für die innere Sicherheit ausgeben oder wie hoch die Kapazität von Krankenhäusern ist. Diese Faktoren gelten als Indikatoren für die Fähigkeit, mit Katastrophen umzugehen.

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In Sachsen-Anhalt entspannt sich indes die Lage weiter. Die Versenkung von drei Lastkähnen bei Fischbeck, um einen Dammbruch abzudichten, zeigte einer Sprecherin des Krisenstabs der Landesregierung zufolge zunehmend Wirkung. Von Evakuierungen betroffen waren noch etwa 7500 Menschen - 165 000 Hektar Land standen unter Wasser. Auch der Schiffsverkehr war noch nicht durchgängig wieder freigegeben.

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Im bayerischen Deggendorf können indes nach Angaben des Landratsamts die letzten Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. In Mecklenburg-Vorpommern haben in der Region um Dömitz und Boizenburg Schulen wieder geöffnet. Im schleswig-holsteinischen Lauenburg besteht nach wie vor Katastrophenalarm.

dpa

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