Vier junge Männer rasen bei Spritz-Tour in den Tod

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“Den Kollegen hat sich ein grauenvolles Bild geboten. Zwischen den Wrackteilen lagen auch abgerissene Gliedmaßen“, sagte Thomas Figge von der Polizei Wolfsburg.

Wolfsburg - Was als Spritz-Tour mit Papas nagelneuem Auto begann, endete in einer Tragödie: Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren sind in Wolfsburg in den Tod gerast.

Ein fünfter Mitfahrer kämpfte stundenlang in einer Klinik um sein Leben und war erst am Donnerstagmittag über den Berg. Bei Tempo 140 verlor der Fahrer am Mittwochabend in der Wolfsburger Innenstadt die Kontrolle über den turboangetriebenen Neuwagen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Auto prallte gegen Bäume und wurde in zwei Teile gerissen. Durch die enorme Wucht wurden die Insassen auf die Fahrbahn geschleudert - keiner von ihnen war angeschnallt.

“Den Kollegen hat sich ein grauenvolles Bild geboten. Zwischen den Wrackteilen lagen auch abgerissene Gliedmaßen“, sagte Thomas Figge von der Polizei Wolfsburg. Die Ersthelfer und Einsatzkräfte mussten psychologisch betreut werden.

Erst wenige Stunden zuvor hatte der 48 Jahre alte Vater von einem der jungen Männer den 170 PS-starken Wagen in der Autostadt Wolfsburg abgeholt. “Wir wissen nicht, ob der 19 Jahre alte Sohn das Auto mit der Zustimmung des Vaters genommen hat“, betonte Figge. Auch müsse noch geklärt werden, ob Alkohol, Drogen oder Tabletten im Spiel waren. Diese Untersuchungen dauerten aber noch einige Tage.

dpa

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