Tat aus Ärger über Wohnsituation

Junger Mann soll Feuer in Flüchtlingsunterkunft gelegt haben

+
Ein 17 Jahre alter Bewohner hatte die als Flüchtlingsunterkunft genutzte ehemalige Turnhalle in Winsen an der Luhe in Brand gesteckt.

Winsen - Aus Unzufriedenheit mit seiner Unterbringung soll ein Bewohner die Flüchtlingsunterkunft in Winsen (Luhe) angezündet haben.

Das Amtsgericht Winsen habe Haftbefehl gegen den 17-Jährigen erlassen, der Jugendliche soll die Tat eingeräumt haben, teilte Sprecher Jan Krüger von der Polizeiinspektion Harburg am Dienstag mit. Das Gericht sei am späten Montagnachmittag einem Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg gefolgt.

„Im Rahmen der richterlichen Vernehmung gestand der 17-Jährige die Tat“, sagte Krüger. „Als Motiv nannte er die Unzufriedenheit über seine Unterbringungssituation.“ Bei dem Feuer am Sonntag war nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 500 000 Euro entstanden, Menschen wurden nicht verletzt.

dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion