News-Ticker

11.11. in Köln: Karneval verläuft „ruhig“ – 18 Feiernde in Gewahrsam

Polizisten schauen auf Feiernde beim Kölner Karneval.
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Die Polizei Köln hat den 11.11. mit über 1.100 Einsatzkräften begleitet.

Der Karneval in Köln ist eröffnet. In der Stadt gelten auf den Feiern spezielle Corona-Regeln. Bisher ist der 11.11. ruhig verlaufen – die Lage im News-Ticker.

  • Heute, am 11.11., startet der Kölner Karneval*
  • In Köln* gelten strenge Corona-Regeln – nur, wer geimpft oder genesen ist, darf feiern
  • Die Lage vor Ort im News-Ticker.

22.36 Uhr: Für 18 Feiernde endet der Kölner Karneval in Polizeigewahrsam. Das gab die Polizei Köln in einer Zwischenbilanz bekannt. Neben 75 Platzverweisen fertigten die Beamten insgesamt 57 Strafanzeigen*, darunter gefährliche Körperverletzungen und Sexualdelikte. Mit über 1.100 Einsatzkräften hat die Polizei den 11.11. begleitet.

11.11. in Köln: Karneval verläuft bisher „ruhig“ – Stadt zieht erste Bilanz

20.55 Uhr: Der 11.11. verläuft bisher „ruhig“*, so die erste Bilanz der Stadt Köln zum Sessionsauftakt. Vor allem in der Kölner Altstadt sei die Lage „entspannt“ gewesen. Lediglich im Zülpicher Viertel herrschte am Nachmittag ein Gedränge. Die 2G-Regeln haben nach Angaben der Stadt jedoch gut funktioniert. Auch der Rettungsdienst der Stadt Köln meldet für die Altstadt und das Zülpicher Viertel nur 92 Einsätze (Stand 18 Uhr): „Weitaus weniger als in den Vorjahren“, so die Stadt.

17.15 Uhr: Die von der Stadt Köln als „vollgelaufen“ bezeichnete Zülpicher Straße ist weiterhin stark bevölkert. Zwischenzeitlich Mittlerweile ist das Ordnungsamt vor Ort, um Herr der Lage zu werden.

Wie Köln am 11.11. in den Karneval startet*, berichtet 24RHEIN* live im News-Ticker.

16.15 Uhr: Wegen großen Zulaufs hat die Köln am Donnerstagnachmittag Feiernde aufgerufen, nicht mehr das beliebte Zülpicher Viertel in Köln anzusteuern*. Der Party-Hotspot sei um 15.15 Uhr „vollgelaufen“, teilte ein Sprecher mit. Auch die „Entlastungsflächen“ seien mittlerweile ausgelastet.

„Die Stadt Köln fordert alle Jecken auf, das Zülpicher Viertel nicht mehr anzusteuern.“ Das Zülpicher Viertel gehörte zum Karnevalsauftakt am Donnerstag zu einer der abgesperrten Feier-Zonen in Köln. Um hinein gelassen zu werden, musste man gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sein. Aufnahmen von Menschenmassen aus den Straßenzügen wurden in den sozialen Medien breit diskutiert.

Karneval in Köln: OB Reker verteidigt Partys am 11.11.

15.45 Uhr: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat den Karnevalsauftakt trotz hoher Corona-Inzidenzen verteidigt.* „Was wäre denn, wenn wir gesagt hätten: Wir machen das wie im vorigen Jahr, es wird kein Karneval gefeiert“, sagte die parteilose Politikerin am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. „Ich bin der festen Überzeugung, das wäre uns in diesem Jahr nicht gelungen.“
Es gebe sehr viele Menschen, die sich den 11.11. nicht mehr einfach verbieten lassen würden, weil er in Köln zum Brauchtum mit dazu gehöre. „Ich glaube, das werden sie sich einfach nicht mehr gefallen lassen“, sagte Reker. „Ich glaube auch, dass ein vollständiges Verbot nicht mehr rechtlich möglich gewesen wäre.“

11.11. in Köln: Jan Böhmermann kritisiert Karneval-Feiern scharf

15.15 Uhr: Satiriker Jan Böhmermann hat sich kritisch über die Menschenmengen in Köln zum Karnevalsauftakt geäußert.* „Alaaf! Heute als „Sexy Krankenschwester“ auf der Zülpicher Straße, an Weihnachten als „Sexy Intubierte“ in der Uniklinik!“, schrieb der Moderator am Donnerstag – kurz nachdem die neue Karnevalssaison begonnen hatte.

15.00 Uhr: Trotz großen Zulaufs ist die Lage in den Karneval-Hotspots in Köln nach Angaben der Stadt unter Kontrolle. Dies gelte auch für die abgesperrte Feier-Zone in der Zülpicher Straße, sagte am Donnerstag ein Sprecher der Stadt. Polizeipräsident Uwe Jacob sagte, dieser Bereich sei mittlerweile zu 100 Prozent voll, doch würden die Menschen jetzt in angrenzende Entlastungsflächen weitergeleitet. „Der Andrang ist groß“, sagte Jacob.

Karneval in Köln am 11.11.: Prinz mit emotionalem Corona-Statement

13.00 Uhr: Die Nachricht vom positiven Corona-Test des designierten Karneval-Prinzen am Mittwochabend (10.11.2021) schockte einerseits die Jecken, andererseits auch den Prinzen selbst.

Karneval in Köln: Prinz Sven reagiert mit emotionalem Statement am 11.11.

Am 11.11. reagiert Prinz Sven I. nun mit einem Statement. Er sei „sehr emotional“, betont er im Interview*. Er sei „deprimiert, wie lange nicht“.

Am Heumarkt in Köln ist die Karnevalsstimmung ausgelassen.

12.30 Uhr: Rund um den Zülpicher Platz wird gefeiert. In der Zülpicher Straße gibt es derzeit kein Durchkommen mehr, tausende Menschen feiern ausgelassen den 11.11.

Karneval am 11.11. in Köln: Kein Durchkommen in der Zülpicher Straße

Dicht an dicht stehen die Menschen dort. Wer dort feiern will, muss durch eine Kontrolle, um 2G (geimpft oder genesen) nachzuweisen und einen Stempel zu bekommen.

Der Kölner Karneval ist eröffnet. Am Heumarkt herrscht ausgelassene Feierlaune.

12.15 Uhr: Bei großem Andrang ist am Donnerstag um 11.11 Uhr die neue Karnevalssaison mit Tausenden Feiernden eröffnet worden. In Köln, wo der elfte Elfte traditionell besonders groß begangen wird, waren die Warteschlangen vor den abgesperrten Feierzonen zum Teil Hunderte Meter lang. Dort galt überall die 2G-Regel - nur Geimpfte oder Genesene hatten Zutritt. Die gleichen Vorschriften galten auf dem Rathausplatz in Düsseldorf, wo um 11.11 Uhr die Karnevalsfigur Hoppeditz erwachte. In seiner Rede teilte Hoppeditz unter anderem gegen Impfgegner und Verschwörungstheoretiker aus.

Live: Karneval in Köln – „Andrang ist groß“

„Der Andrang ist groß, aber beherrschbar“, sagte ein Sprecher der Stadt Köln. „Es ist Druck auf den Schleusen.“ Nun müsse man schauen, wie es weitergehe. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Alle Gastronomen, alle Veranstalter und auch wir als Stadt haben zahlreiche Maßnahmen getroffen, um ein möglichst sicheres Feiern zu ermöglichen.“ Zahllose Menschen hätten lange darauf gewartet, die Karnevalslieder wieder live hören zu können und nicht nur im Livestream. Die parteilose Politikerin verwies auch auf die vielen internationalen Gäste, die zum Feiern in die Stadt gekommen seien. Darunter waren auch Nachkommen jüdischer Kölner, die zur Zeit der Weimarer Republik fester Bestandteil des Karnevals gewesen waren, bevor sie vor den Nazis nach Amerika fliehen mussten. Reker sagte, die Enkel seien jetzt zum ersten Mal in Köln mit dabei und „überwältigt“.

Der Sänger Peter Brings von der gleichnamigen Kölschrock-Band sagte, man habe Corona irgendwo im Kopf, aber er hoffe, dass trotzdem alles gut gehe. „Wir müssen lernen, damit zu leben. Ich glaub: Wir werden noch viel kränker, wenn wir einfach in unseren Buden sitzen bleiben“, sagte Brings im WDR Fernsehen. „Da geht die Seele kaputt. Meine zumindest.“ Allerdings habe er den Rat: „Vielleicht dieses Jahr nur den Partner knutschen! Sonst kommen wir nicht durch die Session. Und nächstes Jahr können wir wieder alle zusammen knutschen.“

Kölner Karneval im Zeichen der Corona-Pandemie

Vor einem Jahr war am 11.11. erstmals seit Jahrzehnten überhaupt nichts los gewesen. Pandemiebedingt war es ein ganz normaler Wochentag. Dieses Jahr ist das anders, weil ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist. Dass das nicht notwendigerweise vor Ansteckung schützt, zeigte allerdings ein positiver Corona-Test beim Kölner Karnevalsprinzen Sven I.: Das Dreigestirn, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau, musste deshalb erst einmal alle Termine absagen. Stattdessen trat auf der großen Bühne in der Kölner Altstadt um 11.11 Uhr das Kinderdreigestirn auf.

11.48 Uhr: Auf dem Kölner Heumarkt ist die Karnevalsstimmung ausgelassen. „Alles gut und entspannt“, erklärt ein Sicherheitsmitarbeiter vor Ort. Vielerorts wird „Kölle alaaf“ gerufen.

Mit Konfetti und Karnevalsmusik haben die Jecken am Heumarkt um 11:11 Uhr die neue Session eingeläutet.

Karneval in Köln: Querdenken-Demo am Nachmittag

11.35 Uhr: Die Stadt Köln wünscht den Jecken auf Twitter viel Spaß – mahnt aber natürlich ebenfalls zur Sicherheit.

11.25 Uhr: Am Rande der Karnevaleröffnung in Köln soll es unter anderem zu einer Anti-Corona-Demonstration kommen. Sogenannte Querdenker wollen unter dem Motto „Köln aktiv – Was die Massenmedien verschweigen“ protestieren, wie ein Kölner Polizeisprecher bestätigte.* Die Demonstration soll gegen 15 Uhr starten.

Köln: Karneval offiziell eröffnet

11.15 Uhr: Trotz stark gestiegener Corona-Inzidenzen ist am Donnerstag um 11.11 Uhr die neue Karnevalssaison mit Tausenden Feiernden eröffnet worden. In Köln, wo der elfte Elfte traditionell immer besonders groß gefeiert wird, hatten sich viele eingefunden. Die Warteschlangen vor den abgesperrten Feierzonen waren zum Teil Hunderte Meter lang.

Man habe Corona irgendwo im Kopf, aber er hoffe, dass trotzdem alles gut gehe, sagte der Sänger Peter Brings von der Kölschrock-Band Brings. „Wir müssen lernen, damit zu leben. Ich glaub: Wir werden noch viel kränker, wenn wir einfach in unseren Buden sitzen bleiben. Da geht die Seele kaputt. Meine zumindest.“ Allerdings habe er den Rat: „Vielleicht dieses Jahr nur den Partner knutschen! Sonst kommen wir nicht durch die Session. Und nächstes Jahr können wir wieder alle zusammen knutschen.“ Vor einem Jahr war am 11.11. erstmals seit Jahrzehnten überhaupt nichts los gewesen. Pandemiebedingt war es ein ganz normaler Wochentag. Dieses Jahr ist das anders, weil ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist. In den Hochburgen Köln und Düsseldorf gilt die 2G-Regel: In den abgesperrten Bereichen unter freiem Himmel haben nur Geimpfte und Genesene Zugang. Ein negativer Corona-Test genügt nicht.

11.11 Uhr: Am Heumarkt in Köln wird der Countdown heruntergezählt. Nun ist der Karneval offiziell eröffnet. „Hiermit ist der Karneval eröffnet“, schreit Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willy Ostermann Gesellschaft.

In Köln wurde der Karneval offiziell eröffnet. Auf dem Heumarkt feiern die Massen.

Karneval in Köln: Massen feiern auf dem Heumarkt

11.00 Uhr: Der Karnevalsauftakt in Köln stößt offenbar auf großes Interesse. Am Donnerstagvormittag reichte eine Warteschlange vor der abgesperrten Feierzone in der Altstadt bereits Hunderte Meter weit. „So lang hab ich die Schlange jetzt nicht erwartet“, sagte der aus Berlin angereiste Tim (35), der als Kardinal verkleidet war.

Menschen auf dem Heumarkt in Köln: Am 11.11. startet der Karneval.

Die hohen Corona-Inzidenzen hätten ihn nicht abgeschreckt, sagte er. „An sich ist es ja das Sicherste, was es gibt. Es ist 2G, es ist draußen, wir sind alle durchgeimpft, wir haben keine Vorerkrankungen.“ Die Fahrt mit dem ICE von Berlin nach Köln sei risikoreicher gewesen, sagte eine Freundin von Tim.

10.55 Uhr: In wenigen Minuten ist es soweit. Dann ist es 11.11 Uhr in Köln...

10.45 Uhr: Bei Corona-Verstößen drohen am Karneval in Köln teils hohe Strafen.* Wer beispielsweise eine Kneipe ohne 2G-Nachweis besucht, muss laut Angaben der Stadt Köln 250 Euro bezahlen. Wer mit einem gefälschten Impf- oder Genesenennachweis erwischt wird, muss sogar 1000 Euro aufbringen.

Karneval in Köln: Hohe Corona-Strafen drohen

Doch auch für Kölner Wirte, die sich nicht an die Corona-Regeln halten, kann es teuer werden. Sollten sie die 2G-Nachweise nicht kontrollieren, kostet das laut Angaben der Stadt 500 Euro pro Gast. Auch eine temporäre Schließung des Betriebs würde dann drohen.

Ein Strafen-Überblick für den Kölner Karneval:

  • Restaurant-/Kneipenbesuch ohne 2G-Nachweis: Für Gäste je 250 Euro
  • Wenn Gäste mit gefälschten G-Nachweisen kommen: 1.000 Euro je Gast
  • Wenn Wirte 2G-Nachweise nicht kontrollieren: 500 Euro pro Gast

10.35 Uhr: Für die Profis des 1. FC Köln findet am 11.11. das erste Training der neuen Session statt. Wie Videoaufnahmen des Vereins auf Twitter zeigen, haben sich zahlreiche Profis des FC verkleidet: Stürmer Anthony Modeste beispielsweise als Arzt, Trainer Steffen Baumgart als Einhorn.

Anthony Modeste, Stürmer des 1. FC Köln, hat sich am 11.11. als Arzt verkleidet.

10.30 Uhr: Der Heumarkt in Köln füllt sich. Backstage, hinter der großen Bühne, trudeln auch immer mehr Karnevalisten ein – unter anderem die Prinzen-Garde, die Altstädter und die treuen Husaren.

Karneval am 11.11. in Köln: Heumarkt füllt sich

Auch die „Appelsinefunke“ von der Nippeser Bürgerwehr sind bereits vor Ort. Für die Jecken heißt es bei frostigen Temperaturen derweil: Kaffee statt Kölsch. Spätestens um 11:11 Uhr dürften hier aber auch die meisten Feiernden umschwenken.

10.15 Uhr: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat am Donnerstag (11.11.2021) den traditionellen Empfang im Rathaus zum Karnevalsauftakt am 11.11. abgesagt. Der Grund dafür ist, dass sich der Karnevalsprinz Sven I. mit Corona infiziert hat. Das Kölner Dreigestirn, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau, hat deshalb alle Termine abgesagt.

Köln: Karneval am 11.11 – OB sagt Rathaus-Empfang ab

Immerhin: Die normalerweise am 11.11. fällige Unterzeichnung des Sessionsvertrages wäre diesmal sowieso ausgefallen, weil das Dreigestirn im vergangenen Jahr gleich für zwei Sessionen unterschrieben hat. Wegen Corona bleibt das Dreigestirn ausnahmsweise für zwei Jahre im Amt.

Schade ist hingegen: Auch Gäste aus Israel und den USA hätten diesmal an dem Empfang teilgenommen. Es handelt sich um Nachfahren von Mitgliedern des Kleinen Kölner Klubs (KKK), dem einzigen jüdischen Karnevalsverein in Köln zur Zeit der Weimarer Republik. Einige der Mitglieder retteten sich nach 1933 vor den Nazis ins Ausland. Heute sehen sich die Kölschen Kippa Köpp in der Tradition des Kleinen Kölner Klubs.

Karneval in Köln: Hohe Corona-Inzidenz am 11.11

Update vom 11. November, 10:00 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Köln klettert weiter. Mittlerweile liegt der Wert bei 212,5. Am Vortag (10.11.2021) lag der Wert noch bei 205. Das Landeszentrum Gesundheit berichtet, dass es insgesamt 363 Corona-Neuinfektionen in Köln gab. Dennoch startet der Kölner Karneval.

Am 11.11 startet in Köln der Karneval.

Der WDR überträgt die Sessionseröffnung am 11.11. live vom Kölner Heumarkt: Was die Rundfunkanstalt in TV und Radio sendet hier im Überblick.*

Update vom 10. November, 20:22 Uhr: Schock vor dem Auftakt des Kölner Karnevals. Der designierte Prinz des Kölner Dreigestirns, Sven Oleff, wurde positiv auf Corona getestet*.

Karneval in Köln: Prinz infiziert sich mit Coronavirus

Für den 11.11. wurden vorsichtshalber alle Auftritte des designierten Dreigestirns um Prinz Sven I.*, Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun)* und Bauer Gereon (Gereon Glasemacher)* vom Traditionskorps Altstädter Köln abgesagt.

Der Prinz ist doppelt geimpft und hat keine Symptome. Er wurde laut Angaben des Festkomitees Kölner Karneval bei einem routinemäßigen Corona-Test positiv auf das Virus getestet. „Sven Oleff fühlt sich den Umständen entsprechend gut.“ Das Kölner Dreigestirn* hatte sich in den vergangenen Tagen mehrfach getroffen. Daher wurden zur Vorsicht die öffentlichen Auftritte abgesagt.

Karneval Köln: Inzidenz springt über 200 – strenge Corona-Regeln am 11.11.

Erstmeldung vom 10. November, 15:27 Uhr: Köln – Der Kölner Karneval startet traditionell am 11.11. um 11:11 Uhr. Doch 2021 ist alles ein wenig anders. Es ist ein Karneval, der trotz Corona-Pandemie stattfindet. Tausende Menschen kommen am Donnerstag an vielen verschiedenen Orten und Plätzen in Köln zusammen, um gemeinsam zu feiern. Zur Karnevalseröffnung am Heumarkt in der Kölner Altstadt* werden mehr als 10.000 Menschen erwartet – und das, obwohl die Inzidenz in der Karnevalshochburg über 200 liegt.

Karneval Köln am 11.11.: Strenge Corona-Regeln

  • Zum Start des Kölner Karnevals am 11.11. gilt die 2G-Regel
  • Nur, wer genesen oder vollständig geimpft ist, darf feiern
  • 2G gilt am Heumarkt und um den Zülpicher Platz
  • 2G gilt in Kneipen und Bars, wenn dort Karneval gefeiert wird
  • 2G gilt bei Karnevalsveranstaltungen im Freien sowie in Innenräumen

Nur wenige Tage vor dem 11.11. hatte die Stadt Köln die Corona-Regeln, die zum Start in den Karneval gelten, verschärft. Wer den Karneval in Köln feiern möchte, muss die 2G-Regel beachten*. Damit darf nur feiern, wer geimpft oder genesen ist. Die 2G-Regel gilt auf Karnevalsveranstaltungen, in Kneipen und in den abgesperrten Feierbereichen* in der Stadt. Allerdings gibt es auch Ausnahmen – zum Beispiel für Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

11.11. in Köln: So feiert Köln den Start in den Karneval

  • Sessionseröffnung am Heumarkt
  • Bereich um den Zülpicher Platz

An zwei Orten wird sich das Hauptgeschehen am 11.11. konzentrieren: Die Kölner Innenstadt* und der Zülpicher Platz. Das Areal rund um den Heumarkt in der Altstadt ist abgesperrt. Nur, wer ein Ticket hat und geimpft oder genesen ist, kommt hier rein. Ebenfalls strenge Corona-Regeln gelten für das beliebte Studenten- und Partyviertel am Zülpicher Platz*.

Köln: „Corona-Karneval und kein Karneval, wie wir ihn sonst kennen“

„Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, erklärt Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker* die verschärften Corona-Regeln. Seit Tagen klettert die Inzidenz in Köln immer weiter nach oben*, nach dem Wert 192 am Dienstag, stieg die Inzidenz am Mittwoch auf 205. Kann unter diesen Umständen sorgenfrei gefeiert werden?

„Es ist aber immer noch ein Corona-Karneval und kein Karneval, wie wir ihn sonst kennen und gern wiederhätten“, so NRW-Innenminister Herbert Reul*. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei, im Gegenteil – die Infektionszahlen sind so hoch wie nie.“ Sein Appell an alle, die am 11.11. in Köln feiern wollen: Die Corona-Regeln beachten, sich testen lassen und „bleiben Sie auf Abstand!“.

Der 11.11. in Köln

Der 11.11. ist der traditionelle Beginn der Karnevalssession. Um 11:11 Uhr wird der Start der 5. Jahreszeit gefeiert. Vor allem in Köln finden sich im gesamten Stadtgebiet einzelne Partys und Veranstaltungen, die den Sessionsauftakt feiern. Die Karnevalssession 2022 steht unter dem Motto „Alles hät sing Zick”*.

Kritik gibt es, auch von Experten. „Der Karneval kann zum Superspreader-Event* werden“, sagte der SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach*. Für Innenräume müsse strikt 2G gelten, inklusive Kontrollen. „Aber auch dann sind Veranstaltungen in Innenräumen eine Riesengefahr.“ (red mit dpa/AFP) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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