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Kölner Hauptbahnhof nach Bombendrohung wieder freigegeben

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Wegen Bombendrohungen wurde der Kölner Hauptbahnhof am Dienstagabend für etwa eine Stunde gesperrt.

Köln - Kurzer Schreck für Bahnreisende in Köln. Nach einer Bombedrohung müssen sie den Hauptbahnhof verlassen. Die Entwarnung kommt aber schnell.

Mitten im abendlichen Berufsverkehr haben am Dienstag zwei Bombendrohungen den Kölner Hauptbahnhof für gut eine Stunde lahmgelegt. Die Polizei ließ den Bahnhof räumen, fand bei der Durchsuchung aber nichts Verdächtiges. Kurz vor 19.00 Uhr konnte der Bahnverkehr wieder freigegeben werden.

Bei der Polizei in Bergisch Gladbach und in Köln seien zwei telefonische Bombendrohungen eingegangen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Bundes- und Landespolizei hätten sich darauf entschlossen, den Bahnhof räumen zu lassen. Spezialisten suchten anschließend das Bahnhofsgebäude und die Bahnsteige ab. Sie gaben schließlich Entwarnung.

Auch Stadtverkehr betroffen

Züge, die zum Zeitpunkt der Sperrung an den Bahnsteigen standen, konnten den Bahnhof noch verlassen. Einfahrende Züge mussten an anderen Bahnhöfen warten, wie ein Sprecher der Bahn in Berlin sagte. Auch der Kölner Stadtverkehr war betroffen. Stadtbahnen konnten den Bahnhof nicht anfahren.

Die zeitweise Sperrung hatte zahlreiche Verspätungen im Nah- und Fernverkehr der Bahn zur Folge. Auf den Strecken rund um Köln staute sich der Zugverkehr. Der Kölner Hauptbahnhof ist ein zentraler Knoten im Netz der Bahn.

dpa

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