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Lesben- und Schwulenverband: Deutschland schiebt homosexuelle Flüchtlinge in „brutale Verfolgerstaaten“ ab

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Links ein küssendes Paar, rechts ein Gefängnis. Homosexuelle Flüchtlinge sind in Deutschland laut queer.de nicht immer willkommen.
Homosexuelle Flüchtlinge sind in Deutschland laut queer.de nicht immer willkommen. © Cavan Images /imago/ dpa/ BuzzFeed Collage

Der Lesben- und Schwulenverband kritisiert die Abschiebung von schwulen Flüchtlingen in Länder, in denen sie von Verfolgung bedroht sind.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) schiebt schwule Flüchtlinge in ihre Heimatländer ab, in denen sie aufgrund ihrer Homosexualität verfolgt werden. Die Begründung sei laut queer.de, dass die Flüchtlinge ihre Sexualität in den Ländern nicht offen ausleben würden. Betroffen ist zum Beispiel Pakistan oder der Iran. Der Lesben- und Schwulenverband (LSDV) kritisiert diese Abschiebungen laut queer.de als rechtswidrig. Nach dem Europa-Recht dürfe man nicht abgeschoben werden, wenn man in seinem Heimatland aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert wird – unabhängig davon, ob man sich outet oder nicht.

BuzzFeed News erklärt, warum der LSVD die Abschiebung von schwulen Flüchtlingen kritisiert. Ein aktueller Fall eines Flüchtlings aus Pakistan macht die Problematik noch deutlicher.

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