Streifenwagen mit Steinen beworfen

Massenschlägereien in Peine und Düsseldorf

Peine - Massenschlägereien im niedersächsischen Peine und in Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen haben die Polizei am Wochenende in Atem gehalten.

In Peine prügelten sich am Samstagabend insgesamt 40 bis 50 Beteiligte auf offener Straße, wie die Polizei am Sonntag in Salzgitter mitteilte. Auch ein Streifenwagen wurde demnach mit Steinen beworfen. Der Hintergrund der Auseinandersetzung war zunächst unklar.

Die Situation eskalierte nach Polizeiangaben, nachdem es zu einer Auseinandersetzung zwischen zunächst acht bis zehn Flüchtlingen gekommen war. Dabei wurde ein Beteiligter am Kopf verletzt. Anschließend sollen einige der Verdächtigen geparkte Autos beschädigt und Bewohner mit Steinen beworfen haben.

Die Lage schaukelte sich der Polizei zufolge dann zu der Massenprügelei hoch. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein - unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Mitglieder einer Großfamilie gehen aufeinander los

Im zweiten Fall wurden am Samstagabend bei einer Schlägerei zwischen rund 20 Mitgliedern zweier Großfamilien in einem Düsseldorfer Einkaufszentrum fünf Männer verletzt, einer davon schwer. Die rund 40 alarmierten Beamten konnten die Lage schließlich beruhigen. Die Hintergründe des Streits waren zunächst ebenfalls noch unklar. Die Schläger müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

AFP

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