Schlüchtern

Nach Leichenfund im Main-Kinzig-Kreis: Verstorbener Ehemann im Visier der Ermittler

Das Blaulicht eines Polizeifahrzeugs in der Detailansicht.
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In Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) wird die Leiche einer Frau gefunden. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zu einem anderen Toten. (Symbolbild)

In Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis findet die Polizei die Leiche einer Frau. Ihr verstorbener Ehemann steht unter Verdacht, etwas mit dem Tod zu tun zu haben.

Update vom Mittwoch, 07.07.2021, 18.30 Uhr: Nachdem am Freitag (02.07.2021) eine Frauenleiche in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) gefunden worden ist, geht die Polizei jetzt der Frage nach, welche Rolle ihr verstorbener Ehemann bei ihrem Tod gespielt haben könnte. „Wir haben Hinweise, dass der Ehemann verantwortlich sein könnte, aber ermitteln weiterhin in alle Richtungen“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hanau am Mittwoch (07.07.2021).

Am 21. Juni soll der Tatverdächtige am Bahnhof von Steinau Suizid begangen haben. Im Zuge der Ermittlungen überprüfte die Polizei das Kennzeichen eines am Bahnhof abgestellten Autos. Das Kennzeichen führte sie zu einem Einfamilienhaus, in dem sich die Leiche der 70-jährigen Frau befand. Zur Ursache ihres Todes liegen derzeit noch keine Details vor.

Nach Leichenfund im Main-Kinzig-Kreis: Polizei prüft Zusammenhang mit anderem Todesfall

Update vom Dienstag, 06.07.2021, 12.42 Uhr: Bei den Ermittlungen zu der toten Frau in Schlüchtern sind neue Details bekannt geworden. Die Polizei konnte bestätigen, dass es sich bei der verstorbenen Frau um die Bewohnerin des Hauses im Main-Kinzig-Kreis handelt. Zudem geht die Staatsanwaltschaft einer Spur nach, wonach es einen Zusammenhang zu einem weiteren Todesfall geben könnte.

Am 21.06.2021 wurde am Bahnhof Steinau im Main-Kinzig-Kreis ein Mann von einem Schnellzug überfahren. Laut den Ermittlern handelte es sich bei dem Toten um den Ehemann der 70-Jährigen aus Schlüchtern, die nun tot aufgefunden wurde. Die Hintergründe beider Todesfälle sind unklar. Aktuell wird wegen einer möglichen Verbindung ermittelt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hanau am Dienstag (06.07.2021) erklärte. Zuvor hatte die Fuldaer Zeitung über einen möglichen Zusammenhang der beiden Todesfälle im Main-Kinzig-Kreis* berichtet.

Das Wohnhaus, in dem die Frau gefunden wurde, ist rund zehn Kilometer von dem Bahnhof entfernt, an dem ihr Ehemann starb. Die Leiche des Mannes sei erst einige Minuten nach seinem Tod entdeckt worden, teilte eine Polizeisprecherin damals mit. Zu den Hintergründe war zunächst nichts bekannt.

Frauenleiche im Main-Kinzig-Kreis gefunden: Polizei geht von Tötungsdelikt aus

Erstmeldung vom Montag, 05.07.2021: Schlüchtern – Im Main-Kinzig-Kreis hat die Polizei eine grauenhafte Entdeckung gemacht. Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Schlüchtern fanden die Behörden am Freitag (02.07.2021) eine tote Frau und gehen von einem Tötungsdelikt aus. Die Spuren, die zu dem Ort des Verbrechens führten gleichen einem Krimi.

Alles begann mit einer Meldung von Zeugen, die ein verdächtiges Fahrzeug am Bahnhof in Steinau an der Straße entdeckt hatten. Es handelte sich dabei um einen dunklen Renault Clio mit einem Kennzeichen des Main-Kinzig-Kreises und den Ziffern 666. In dem Fahrzeug befand sich nur ein Hund, dem es so schlecht ging, dass er tierärztlich versorgt werden musste.

Nach mutmaßlichem Tötungsdelikt im Main-Kinzig-Kreis: Polizei sucht Renault-Fahrer

Die Polizei überprüfte das Auto auf dessen Halter, was sie zum eigentlichen Tatgeschehen führte. In einem Einfamilienhaus fanden die Ermittlungsbehörden einen weiblichen Leichnam. Warum sie von einem Tötungsdelikt ausgeht, erklärt die Polizei in ihrer gemeinsamen Schilderung mit der Staatsanwaltschaft Hanau nicht. Jetzt bittet die Kriminalpolizei Gelnhausen um Hinweise, die zur Feststellung des Fahrers oder des Abstellzeitpunktes des Renault führen können, der die Ermittlungen ins Rollen gebracht hat. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06051 827-0 zu melden.

Derweil geht der Mordprozess in Maintal in die dritte Runde: Erneut wird darüber verhandelt, ob die Angeklagten aus Notwehr oder aus Vorsatz gehandelt haben. (vbu/dpa) *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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