Grausamer Fund

Polizei rettet zahlreiche verwahrloste Hunde aus Keller

Ohne Futter und ohne Wasser: Die Polizei hat fünf ausgewachsene Hunde und elf Welpen aus einem Keller gerettet. Für einen Welpen kam jede Hilfe zu spät.

Muster - Aus einem Keller im niedersächsischen Munster hat die Polizei zahlreiche völlig verwahrloste Hunde gerettet. Wie die Beamten am Freitag in Soltau mitteilten, zeigte in der Nacht zum Mittwoch ein 38-Jähriger mit Schürfwunden einen angeblichen Raubüberfall durch mehrere Täter in seiner Wohnung an. Dort fanden die Polizisten vor der zersplitterten Tür einen Fleischerhammer und Blutspuren. Zugleich nahmen sie "penetranten Kot- und Uringeruch" aus dem Keller wahr. 

Im Keller machten die Beamten schließlich einen "grausamen Fund": Sie entdeckten "viel zu enge Käfige mit fünf ausgewachsenen Kampfhunden und elf Welpen, ohne Futter und ohne Wasser". In einem Plastikeimer fanden sie zudem einen toten, extrem abgemagerten Hundewelpen. 

Das hinzugezogene Veterinäramt ließ die Hunde den Angaben zufolge in Obhut nehmen und prüft nun rechtliche Schritte gegen den Mann, der der Polizei bereits als Hundebesitzer bekannt war. Die Polizei leitete ihrerseits Ermittlungen zu dem angeblichen Raubüberfall ein.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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