Polizeigewerkschaft fordert mehr „Cyber-Cops“

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Für die Überwachung von verdächtigen Tätigkeiten im Internet, fordert die Polizei mehr Personal

Berlin - In der Debatte um stärkere Kontrollen im Internet hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) mehr Personal gefordert.

“Wir brauchen 2000 Cyber-Cops“, sagte der Vorsitzende Rainer Wendt der “Berliner Zeitung“ (Freitag). Das Internet sei der größte Tatort der Welt. Deshalb dürfe es sich nicht selbst überlassen werden. “Die Polizei muss verstärkt verdachtsunabhängige Streifen im Netz fahren“, forderte der Gewerkschaftschef.

Zudem plädierte er für eine bessere Zusammenarbeit. “Wir brauchen eine zwischen dem Bundeskriminalamt und der Polizei der Länder abgestimmte Gesamtstrategie“, so Wendt. Dabei könnten die Länder bestimmte Kriminalitätsfelder übernehmen, so dass es nicht zu doppelten Ermittlungen komme.

dpa

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