Großbrand in Porta Westfalica

Riesige Rauchsäule: Feuer im Kraftwerk ausgebrochen – Gebäude droht einzustürzen

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Im Kraftwerk in Porta Westfalica brach ein Feuer aus.

Riesige Rauchsäule über Porta Westfalica: In einem Kraftwerk in Ostwestfalen-Lippe ist ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen schlugen meterhoch.

  • Großbrand in Porta Westfalica
  • Explosionen im Kraftwerk
  • Einsturzgefahr

Update vom 12. Juli, 8.34 Uhr: Experten der beiden Kreise Minden-Lübbecke und Lippe empfehlen, geerntetes Obst und Gemüse vor dem Verzehr sorgfältig zu waschen und zu schälen. Grund sei die starke Rauchentwicklung nach dem Großbrand des Kraftwerkes in Porta Westfalica. Die Ergebnisse der Luftmessung seien laut einer Mitteilung zwar unbedenklich, allerdings sei der Ruß bis auf den Boden niedergesunken. Das Ergebnis der Probe liegt derzeit noch nicht vor.

Auch sollte das Einatmen der Stäube vermieden werden. Eine Gefährdung von Personen, die mit den Niederschlägen in Kontakt gekommen sind, ist nicht anzunehmen. Neben Kalletal sind folgende Bereiche in der Nähe von Porta Westfalica betroffen: der östliche Bereich Vennebeckerbruch, nördlich der A2 die Bereiche Helser Bruch, Bornholz und Voßbrink, der westliche Teil von Veltheim sowie der Ortsteil Möllbergen.

Update vom 11. Juli, 10.12 Uhr: Das Feuer im Kraftwerk in Porta Westfalica ist gelöscht. Beendet ist der Einsatz für die Feuerwehr trotzdem nicht. Eine Brandwache hält das Gebäude wegen möglicher Glutnester weiter im Blick. Ein Statiker soll das Gebäude am Vormittag überprüfen. Es besteht weiterhin Einsturzgefahr.

Update, 9.31 Uhr: Aktuell sind noch mehr als 120 Einsatzkräfte in Porta Westfalica im Einsatz. Sie lassen das Gebäude derzeit kontrolliert abbrennen. Wegen der möglichen Einsturzgefahr sind Löscharbeiten nicht möglich, heißt es von der Feuerwehr. Die Retter kritisierten noch am Abend, dass viele Schaulustige rund um das Kraftwerk die Anfahrt der Einsatzfahrzeuge gestört hätten."

Porta Westfalica: Feuer in Steinkohle-Kraftwerk im Kreis Minden-Lübbecke

Meldung vom 11. Juli 2019, 8.28 Uhr: Porta Westfalica – In einem stillgelegten Steinkohle-Kraftwerk in Porta Westfalice im Kreis Minden-Lübbecke brach am Mittwochabend (10. Juli) ein Feuer aus. Die etwa 100 Meter hohe Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Teile des Gebäudes stürzten ein, berichtet owl24.de*.

Porta Westfalica: Mehrere Explosionen

Eine Firma hatte am selben Tag mit dem Abriss der ehemaligen Rauchgasentschwefelungsanlage in Porta Westfalica begonnen. Gegen 18 Uhr habe es dann mehrere kleine Explosionen gegeben. Während der Löscharbeiten stürzte ein Teil des Kraftwerkes ein.

Die Flammen schlugen meterhoch in die Höhe.

Nach Feuer in Porta Westfalica: Sachverständige suchen Ursache

Weil auch die 80 Meter hohen Schornsteine umzustürzen drohten, zogen sich die Feuerwehrleute aus Sicherheitsgründen zurück. Es besteht weiterhin Einsturzgefahr. Etwa 130 Rettungskräfte waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Brandsachverständige sollen heute nach der Ursache suchen. 2015 war das Steinkohle-Kraftwerk Veltheim in Porta Westfalica stillgelegt worden.

Erst vor Kurzem berichtete owl24.de* über eine eskalierte Party. Dabei wurde ein 22-Jähriger aus Porta Westfalica im Streit erschossen. Außerdem kam es in einem Supermarkt zu einem schweren Ladendiebstahl. Plötzlich wurde der Mann aus Porta Westfalica mit einer Spritze bedroht. Und: Zwei Autos krachten mit hoher Geschwindigkeit zusammen. Dabei wurde eine 22-Jährige aus Porta Westfalica in ihrem Fahrzeug eingeklemmt

*owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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