TV-Doku-Reihe enthüllt

Überraschungskiste Burger King: Das sollten Sie wissen

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Woher kommt das Fleisch? Die Doku verfolgt die „Patties“ bis zum Bauernhof in Oberbayern.

Ein Drive-In für Lastwagen? Ein Fast-Food-Restaurant mit Sauna? Und warum haben die Buletten kleine Löcher? Diesen Fragen ist eine TV-Doku auf den Grund gegangen.

Welche Pommes schmecken am besten? Die von McDonald‘s, Burger King oder vom Imbiss? Passanten verkosten blind, zehn von zwölf sagen ganz klar: Die Fritten von Burger King sind am knusprigsten und am besten gesalzen. 

Sat1-Doku: Fast eine Dauerwerbesendung

Das ist der Moment, in dem die Sat1-Doku-Reihe an der Grenze zur Burger-King-Dauerwerbesendung schrammt. Die Fast-Food-Kette dürfte sich freuen über die Produktion „15 Dinge, die Sie über Burger King wissen müssen“. Berichtet wird nicht nur, wie akkurat das Unternehmen auf Qualitätsstandards achtet, sondern auch wie kreativ es ist: Eine Filiale mit Saunalandschaft? Einen Lieferservice? Burger mit zehn Stück Fleisch? Einen Drive-In für Lastwagen-Fahrer? Gibt‘s natürlich bei Burger King. 

Die Essstation für LKWs befindet sich an der Raststätte Geiselwind, A3, Nürnberg Richtung Würzburg. Selbstverständlich kennt die Burger-Verkäuferin den Brummi-Fahrer in der Doku persönlich - und setzt sich für einen Plausch an seinen Tisch. 

14 Gramm Röstzwiebeln - nicht mehr, nicht weniger

Sat1 präsentiert Burger King als Arbeitgeber für 25 000 Menschen in Deutschland, begleitet eine Frau, für die der Job an der Theke die Rettung ist. 

Dann biegt auch schon der Kontrolleur um die Ecke. Penibel wird darauf geachtet, dass exakt 14 Gramm Röstzwiebeln auf den Burger gehören.

Der Kunde darf sich schon mal ausgefallene Wünsche erlauben. Wer einen Burger mit zehn Stück Fleisch will, bekommt ihn auch. Das weist die Doku im Selbstversuch nach. 

Warum braucht es Löcher im Fleisch?

Sie fragt auch, woher das Fleisch kommt. Mal aus Waldkraiburg, mal aus Gaißach in Oberbayern. Anhand einer Produktionsnummer lässt sich der Hof zurückverfolgen. Für die Buletten dürfen laut Burger King keine Köpfe, keine Innereien und keine Knochen verarbeitet werden. Aber warum haben die „Patties“ Löcher? Die Antwort: Weil‘s schnell gehen muss. In zwei Minuten ist das Fleisch gar. Fast Food eben.  

Tobias Gmach

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