Wetter in Deutschland

Unwetter-Warnungen in Deutschland: Doch dann kommt der Sommer mit neuer Wucht zurück - 37 Grad möglich

Seit Sonntag ist der Süden Deutschlands von heftigen Unwettern mit Dauerregen geplagt. Doch Experten warten mit positiven Nachrichten auf.

  • Das Wetter* schlägt um: Die hochsommerlichen Temperaturen und tropischen Nächte gehen erst mal in die Pause.
  • Bis Dienstag sind Unwetter mit Dauerregen angesagt - es kann lokal sogar zu Überflutungen kommen.
  • Auf diese Zwischenepisode folgt aber wieder der Hochsommer - und könnte dann länger bleiben.

Update vom 4. August, 15.43 Uhr: Angesichts einiger Bilder aus Deutschland, wirkt der Sommer weit entfernt. Vor allem in Süddeutschland sorgten heftige Regenfälle für Chaos auf den Straßen und ausgesprochene Unwetterwarnungen (vorheriges Update). Im Rest der Bundesrepublik gab es nach der Hitze vom Wochenende ebenfalls einen Temperatursturz, doch dieser kommt ohne großen Niederschlag daher. Aktuell herrschen etwa 19 Grad in Dresden und 22 Grad in Köln. Allzu lange muss Deutschland nicht auf Besserung warten. Zum Wochenende kehrt der Sommer zurück und auf das Schmuddelwetter folgt die Sahara-Hitze - dank Hoch Detlef.

Gegen Donnerstag wird es definitiv wieder wärmer und die Temperaturen knacken die 30-Grad-Marke. Nach aktuellen Prognosen soll es mindestens für sieben Tage sommerlich und zwischendurch am Wochenende sogar richtig heiß werden. Dann kommt nämlich Wüstenluft in Deutschland an und die Werte steigen auf bis zu 37 Grad. Damit kratzen die Temperaturen knapp am bisherigen Jahresrekord. Im südbadischen Rheinfelden wurden am Freitag (31. Juli) 38,5 Grad Celsius gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach bekannt gab.

Unwetter-Warnungen in Deutschland: Der Sommer pausiert - Heftige Regenfälle erwartet

Update vom 4. August, 06.30 Uhr: In Teilen Deutschlands wirkt der August derzeit eher wie Oktober - vor allem im Süden Deutschlands pausiert der Sommer derzeit. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Süden Bayerns und den südöstlichen Zipfel Baden-Württembergs Unwetterwarnungen der Stufe drei ausgesprochen. Südlich der Donau ist bis zum Abend mit Dauerregen zu rechnen, an den Alpen mit heftigen Regenschauern und Unwettern.

Im restlichen Süddeutschland und im sächsischen Bergland regnet es am Morgen ebenfalls, im Tagesverlauf gibt es nur noch einzelne Schauer. Auch im Rest des Landes hält sich die Sonne zurück, hier ist es wechselnd bewölkt und meist trocken. Nur im Norden und Westen zeigt sich die Sonne immer wieder.

Update vom 3. August, 17.47 Uhr: Im Laufe des Nachmittags hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Warnungen für den Süden Deutschlands noch einmal verschärft. Vereinzelt kann es im Südwesten zu Unwettern mit Starkregen und Hagel kommen. In wenigen Stunden können hier zwischen 25 und 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Auch im Nordosten des Landes sind Gewittern möglich. Diese lassen aber im Laufe der Nacht nach. Im Süden - vor allem im Alpenraum - regnet es bis zu 90 Liter auf den Quadratmeter in den nächsten 48 Stunden. Verantwortlich ist dafür ein Tief über Oberitalien.

Wetter in Deutschland: KATWARN und Alarmstufe rot - heftigste Regenfälle erwartet

Update vom 3. August, 09.47 Uhr: Die Wetterprognose hat sich zum Sonntag noch einmal verschlimmert. Der Deutsche Wetterdienst gab inzwischen amtliche Unwetterwarnungen der Kategorie 3 für mehrere Kreise in Bayern* und Baden-Württemberg heraus. Auch die App KATWARN warnt vor den heftigen Niederschlägen. Es wird „ergiebiger Dauerregen“ erwartet. Südlich der Linie Burghausen-München-Memmingen können Niederschlagsmengen zwischen 60 und 80 Litern pro Quadratmeter erreicht werden, in Staulagen sogar Wassermengen bis zu 100 Litern pro Quadratmeter. Am heftigsten soll der Regen in der Nacht zum Dienstag sein.

In Baden-Württemberg wird auch vor starken Pegelanstiegen in Bächen und kleinen Flüssen gewarnt. Auch in Unterführungen, Tiefgaragen und auf Straßen kann es lokale Überflutungen geben. Am Montagvormittag galt auch In der Region Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen eine Unwetter-Warnung.

Update vom 2. August, 20.57 Uhr: Die angekündigten Unwetter haben Teile Bayerns* voll erwischt. Den Ort Heinsacker im Landkreis Regensburg hat Starkregen besonders heftig getroffen. Straßen wurden überflutet und Wasser lief in Häuser. Für München* gab der Deutsche Wetterdienst für Sonntagabend eine amtliche Wetterwarnung heraus.

Während Gewitter am Montagnachmittag nur noch im Westen und Nordwesten Deutschlands möglich sind, bleibt vor allem der Süden Bayerns noch länger in einer Schlechtwetter-Front. Der DWD spricht vom „Beginn einer mehrtägigen Dauerregenlage“ am Alpenrand. Bis in die Nacht zum Mittwoch könnte schauerartiger und „teils gewittrig durchsetzter Dauerregen“ andauern. Immerhin, für Montagvormittag ist eine kurze Pause des heftigen Niederschlags prognostiziert.

Erstmeldung vom 2. August: Warnung vor starken Gewittern mit Hagel - zum Wochenstart Dauerregen und Überflutungsgefahr im Süden

München - Der Süden Deutschlands muss bis Dienstag mit heftigen Gewittern und Starkregen rechnen. Mit einer genauen Vorhersage, wo der Regen besonders heftig ausfallen könnte, tun sich die Wetteragenturen allerdings schwer, da Gewitter sich häufig nur lokal entladen.

Fest steht aber: Besonders das Alpenvorland muss sich auf Überflutungen einstellen, wie Wetteronline.de prognostiziert. Die Temperaturen gehen dabei zurück - auf bis zu 19 Grad im Norden und bis zu 27 Grad im Süden.

Wetter am Sonntag: Örtlich Warnungen vor starken Gewittern mit Hagel

Bevor wir in eine kühle und verregnete Woche starten, wartet das Wetter am Sonntagnachmittag noch mit heftigen Gewittern auf. Auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes sind der Südwesten Deutschlands sowie die Mitte zwischen Magdeburg und Erfurt orange eingefärbt - hier sind heftige Unwetter angesagt.

Besonders heftig dürfte das Unwetter in der Region Regensburg toben - hier warnt der DWD vor heftigen Unwettern mit bis zu 40 Litern Regen pro Quadratmeter und Stunde sowie Windböen bis zu 90 km/h.

Auf die Abkühlung zum Wochenbeginn folgt dann aber eine weitere Hitzeperiode schon zum nächsten Wochenende - meinen die Wetterexperten von wetter.de. Dank eines kräftigen Hochdruckgebiets kehrt der Sommer nicht nur ab Donnerstag in voller Stärke zurück, sondern dürfte dann sogar etwas länger bleiben.

Bis es soweit ist, müssen der Norden und der Westen allerdings noch bis zum Ende des Wochenendes warten. Vor allem der Südwesten hat schon vorher Chancen auf 30 Grad und mehr. Doch einen Wermutstropfen müssen Sommerfans schlucken: Das Hochdruckgebiet bringt vor allem schwüle Luft mit - das ist nicht nur unangenehm, sondern bringt auch erneute Gewittergefahr mit sich. (kat) *Merkur.de, tz.de und heidelberg24.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa/Clara Margais

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