Ursache für Unfall mit Oldtimer weiter unklar

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Ein Oldtimer steht am Montag bei Hinterzarten im Graben. Bei dem Unfall wurde der Fahrer nach Polizeiangaben tödlich verletzt.

Hinterzarten - Die Ursache für den tödlichen Unfall eines Erlanger Professors mit einem Oldtimer im Schwarzwald war am Dienstag weiter unklar. Die Leiche des 62-Jährigen soll noch obduziert werden .

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Das batteriebetriebene Fahrzeug - ein Nachbau der sogenannten Elektrischen Victoria - sollte am Mittwoch untersucht werden. Nach Angaben der Polizei Freiburg soll dann auch die Leiche des 62-Jährigen obduziert werden.

Der Mann war am Montag mit vier Studenten in der “Elektrischen Viktoria“ auf Probefahrt unterwegs. Das historische Auto war vom Jahr 1905 an vor allem als Berliner Hoteltaxi bekanntgeworden.

Der Wagen war bei Hinterzarten im Hochschwarzwald von der Straße abgekommen und in eine Böschung gefahren. Dabei wurde der 62-Jährige aus dem Wagen geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. Die Studenten wurden verletzt, mindestens einer von ihnen schwer.

Veranstaltung nach Unfall abgesagt

Der verunglückte Professor hatte den Nachbau des Oldtimers als Projektleiter betreut. Der 62-Jährige war Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Er arbeitete zudem eng mit dem Siemens-Konzern zusammen. Siemens-Chef Peter Löscher erklärte laut Mitteilung: “Er hat sich um Siemens verdient gemacht. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.“

Der Elektrokonzern wollte die “Elektrische Viktoria“ an diesem Mittwoch eigentlich in München bei der Veranstaltung “Wegbereiter der Elektromobilität: 1905-2010“ präsentieren. Dieser Termin - unter anderem mit Löscher und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) - wurde abgesagt.

dpa

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