Weiße Weihnachten: Gemischte Aussichten für Deutschland

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Das Weihnachtswetter in Deutschland: Schneewahrscheinlichkeit an Heiligabend in Prozent.

Offenbach - Weiße Weihnachten - in diesem Jahr stehen dafür die Chancen im Norden und in den Mittelgebirgen Deutschlands gar nicht schlecht. Sonst wird es eher gemischt.

“Niederschlag fällt in allen möglichen Phasen von flüssig bis fest“, sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch voraus. Heiligabend zieht Tief “Yann“ aus Südwesten heran, das die Weihnachtstage vorwiegend nasskalt gestaltet. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es überall wieder gefährlich glatt werden.

Die Chancen auf Schnee am 24. Dezember stehen bei Temperaturen zwischen minus 2 und plus 5 Grad im Norden und in den Höhenlagen am besten, in den tiefen Lagen des Südens am schlechtesten. In der Nacht zum Freitag dehnen sich die Niederschläge auf ganz Deutschland aus, häufig regnet es, im Norden und später auch wieder im Westen fällt Schnee. “Mit Rutschpartien auf den Straßen muss überall gerechnet werden, denn die Temperaturen sinken auf plus 1 bis minus 5 Grad“, sagte Trippler. Am Ersten Weihnachtsfeiertag bleibt es tagsüber nasskalt und regnerisch, von Nordwesten mischen sich aber auch wieder Schneeflocken dazu.

Am Samstag beruhigt sich das Wetter, für den Weihnachtsspaziergang ist kein Schirm mehr nötig, aber Mützen, Schals und Handschuhe sollten dabei sein. “Mehr als 0 bis 4 Grad wird es nicht geben“, sagt Meteorologe Trippler voraus. Zwischen Weihnachten und Silvester beherrschen erneut Regen, Schneeregen und Schnee das Bild. Die Temperaturen liegen unverändert meist leicht über dem Gefrierpunkt.

dpa

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