Aegri Somnia im Bandportrait

Junge Musik auf alten Instrumenten

Mühlheim - Die Mühlheimer Rockband Aegri Somnia spielt Mittelalter-Rockmusik mit Herzblut und ohne Verstärker.

Didgeridoos, Bouzoukis und Dudelsäcke nehmen junge Bands nicht allzu häufig in die Hand. Für die Musik von Aegri Somnia kommen solche Instrumente jedoch gerade recht: Die fünf Jugendlichen haben sich ganz der Musik des Mittelalters verschrieben. Daher sucht man Gitarren oder Bässe bei den Konzerten der Mühlheimer Musiker vergeblich.

Aegri Somnia (deutsch: „Die Träume des Kranken“) haben sich 2011 kennengelernt und sogleich mit dem Schreiben eigener Songs begonnen. Gleich im Gründungsjahr gab es als Lohn für die Arbeit den ersten Platz beim Interkeltischen Folkfestival in Hofheim. Die Auszeichnung half bei der Suche nach Konzerten: Es folgten Auftritte im Hofheimer Jazzkeller und beim Hayner Burgfest 2012.

Eine Charakteristik von Aegri Somnias Sound, ist, dass viele der Lieder in A-Dur geschrieben sind. Da diese Tonart mit einer herkömmlichen Sackpfeife gar nicht spielbar ist, müssen die Mühlheimer ein wenig an ihren Instrumenten herumschrauben, verleihen ihrem Klang aber so eine ganz eigene Note. Oder, wie sie es selbst nennen: „Mittelalternativ Drum'n'Pipe Music“.

Derzeit arbeiten die fünf Freunde mit den etwas anderen Künstlernamen Ægris (Dudelsack, Gesang), Antares (Sackpfeife, Gesang, Bouzouki, Didgeridoo), Runa (Dudelsack), Fenris (Davul, Gesang) und Das Beiwerk (Schlagzeug) an ihrer ersten Demo. Die CD soll fünf Lieder umfassen und den Namen „Quod era demonstrandum“ (deutsch: „Was zu beweisen war“) tragen.

Weitere Informationen zu Aegri Somnia finden Sie auf der Facebook-Seite der Band oder ihrem Youtube-Kanal.

msc

Rubriklistenbild: © op-online

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