Rührende Botschaft

BBC-Moderatorin verabschiedet sich - zwei Tage später ist sie tot: „Die Hoffnung hat verloren“

+
Die BBC-Moderatorin Rachel Bland ist an ihrem Brustkrebs gestorben.

„Es ist an der Zeit. So plötzlich. Es ist sehr surreal“ BBC-Moderatorin Rachel Bland hat am Montag noch eine Abschieds-Nachricht geschrieben. Zwei Tage später ist sie tot.

Update vom 07. September: Anteilnahme für tote BBC-Moderatorin Rachel Bland aus der ganzen Welt

Cheshire - Auch mehrere Tage nach dem Tod von Rachel Bland ist die Trauer bei Familie und Fans groß. Aus der ganzen Welt erfahren die Angehörigen der verstorbenen BBC-Moderatorin große Anteilnahme - auch aus Deutschland. So schreibt eine Twitter-Userin: „Gute Reise du Wunderbare!“ Zudem postet sie noch als Emoticons eine Blüte und ein Herz dazu.

Lesen Sie auch: Wer wird MillionärStudentin verblüfft Günther Jauch mit „Hardcore“-Geständnis

Meldung vom 5. September: BBC-Moderatorin Rachel Bland stirbt nach Twitter-Post

Als Journalistin und BBC-Moderatorin war es ihr Beruf, Nachrichten zu verbreiten und die Menschen zu informieren. Als bei Rachel Blend (40) vor zwei Jahren Brustkrebs diagnostiziert wurde, entschied sie sich dazu, ihre Follower, Fans und Freunde am Kampf gegen den Krebs teilhaben zu lassen. Regelmäßig postete die gebürtige Waliserin auf ihren Social Media Kanälen Neuigkeiten über ihren Gesundheitszustand und den Verlauf ihrer Chemotherapien. Über ihre Gefühle. Ihre Schmerzen und Ängste. Tausende Menschen sprachen ihr Mut zu, schickten positive Gedanken und lobten Ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen.

Abschieds-Nachricht am Montag

Am Montag veröffentlichte Rachel dann ihr letztes Lebenszeichen mit einer schockierenden Information für ihre Follower. „Um es in den Worten des legendären Frank S.(Sinatra, Anm. d. Red) zu sagen: Es ist an der Zeit. So plötzlich. Mir wurde gesagt, dass mir nur noch wenige Tage bleiben würden. Es ist sehr surreal. Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung, die ich auf meinem Weg erfahren habe. Ich werde es vermutlich nicht schaffen alle Nachrichten von euch zu lesen, aber ich gebe mein Bestes. #cancer #fucancer #goodbye

Lesen Sie auch:Sie hinterlässt Mann und Kind: Ex-Schwimmstar an Krebs gestorben

Traurige Gewissheit am Mittwoch

Am Mittwoch, zwei Tage nach der emotionalen Botschaft von Rachel, erscheint ein neuer Post auf ihren Social-Media-Kanälen. Diesmal meldet sich aber ihr Mann Steve zu Wort. Die so befürchtete Nachricht wurde für die kleine Familie Bland mit dem zweijährigen Freddie traurige Wahrheit. Die Hoffnung hat verloren. Der Krebs hat gegen Rachel Bland gewonnen. Rachels Ehemann Steve schreibt: „Unsere tapfere, schöne, wunderbare und mutige Rachel ist heute früh friedlich im Kreise ihrer Familie gestorben. Wir sind untröstlich und die Lücke, die sie in unserer kleinen, perfekten Familie hinterlässt, wird niemals gefüllt werden können. Allen, die sich in den letzten zwei Jahren für ihre Geschichte interessiert, ihre Podcasts runtergeladen und ihr Nachrichten geschickt haben, möchte ich aus tiefstem Herzen danken. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ihr und uns all diese Nachrichten bedeutet haben. Wir vermissen sie, aber wir sind sehr stolz auf das, was sie in ihren 40 Jahren erreicht hatte. Uns tröstet der Gedanke, dass wir wissen, welchen Einfluss sie auf so viele Leben hatte. Danke. Steve und Freddie.“

Lesen Sie auch:  So emotional spricht Tim Lobinger bei „Markus Lanz“ über seinen Krebs-Rückfall

Huffpost UK berichtet im Video

Memoiren für Freddie

Damit ihr zweijähriger Sohn eine Vorstellung bekommt, welcher Mensch seine verstorbene Mutter gewesen ist, machte sie ihm ein besonderes Geschenk. Sie widmete dem kleinen Freddie ihre Memoiren.

Wenngleich sie die Memoiren nicht bis zum Ende schreiben konnte, weil der Krebs ihr leben zu früh beendete, kann Freddie als Jugendlicher sicher auch mal die Anfänge, Blog-Einträge, Podcasts und Post lesen und hören. Rachel hat mit ihren Geschichten und vor allem auch mit ihrer persönlichen Geschichte der Nachwelt viel Positives hinterlassen. All dies beschreibt Freddies Mutter auch. Als eine mutige Kämpferin.

mgo/heu

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare