Promis planen eigenes Begräbnis

Beerdigungs-Show im TV sorgt für Diskussionen

Oslo - Eine neue Fernsehshow, in der Prominente ihre eigene Beerdigung planen, erregt in Norwegen Aufsehen.

„Kisten“ („Der Sarg“) des Senders NRK sei ein Feel-Good-Programm über den Tod, erklären die Macher. Zum Auftakt konnten die Norweger in der vergangenen Woche dem Rockmusiker Bjarne Brøndbo dabei zusehen, wie er seinen Sarg schmückte und unter anderem mit einem Selbstporträt verzierte.

„Laut meiner Frau glaube ich, dass ich unsterblich bin“, sagte der 49-jährige Brøndbo. Tatsächlich habe er aber Angst vor dem Sterben. „Falls es Himmel und Hölle gibt, kann es passieren, dass ich so viele dumme Entscheidungen getroffen habe, dass ich in die Hölle komme.“

Der Tod sei immer noch tabubehaftet, meinte Projektleiter Nils Gelting Andresen. In dem halbstündigen Format erzählen sechs norwegische Promis - in weiteren Folgen sind etwa der Abenteurer Jarle Andhøy und die Designerin Fam Irvoll zu sehen - deshalb ganz offen, welche Musik sie bei ihrer Beerdigung hören wollen und wie sie ihre Trauerfeier gestalten wollen.^

dpa

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