„Good Omens“

20.000 Christen unterschreiben Petition gegen Amazon-Serie - dann passiert ihnen ein peinlicher Fehler

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Michael Sheen (l) als Engel Erziraphael und David Tennant als Dämon Crowley in einer Szene der Comedy-Serie „Good Omens“.

Mehr als 20.000 Unterschriften sammelten Christen, um die Serie „Good Omens“ zu stoppen. Doch sie schickten die Online-Petition dem falschen Streaming-Anbieter.

London - Fundamentale Christen wollen mit einer Petition die britische Amazon-Serie „Good Omens“ stoppen. Die Adaption des Fantasy-Romans „Ein gutes Omen“ von Terry Pratchett und Neil Gaiman aus dem Jahr 1990 stelle Teufel und Satanisten als normal und sogar als gut dar. Die Online-Petition sammelte bis zum Freitagmorgen mehr als 20.000 virtuelle Unterschriften.

Christen über Petition gegen Amazon-Serie: „Wir entschuldigen den Fehler“

Die christlichen Serienkritiker wandten sich zunächt allerdings mit ihrer Aktion an den Streamingdienst Netflix, obwohl die beanstandete Reihe beim Konkurrenten Amazon Prime läuft. „Wir entschuldigen den Fehler. Die Proteste werden nach dem Ende der Kampagne an Amazon übergeben“, hieß es auf der Onlineseite der Petition.

Christen empören sich über Amazons „Good Omens“, weil Gott von einer Frau gespielt wird

In der „Good Omens“-Serie, die seit Ende Mai zu sehen ist und von der BBC mitproduziert wurde, tun sich ein Dämon und ein Engel zusammen, um die Geburt des Antichristen zu verhindern. Die fundamentalen Christen stören sich nicht nur an der ungewöhnlichen Freundschaft von Gut und Böse, sondern auch daran, dass Gott in der Komödie von einer Frau gesprochen wird.

Netflix-Zuschauer dürfen sich bald auf den nächsten „Stranger-Things“-Knaller freuen - schon der Trailer zur dritten Staffel offenbart gruselige Details.

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