Eurovision Song Contest geht in die heiße Phase

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Die norwegische Sängerin Stella Mwangi und ihre Sänger bei der ersten Probe zum Eurovision Song Contest in Düsseldorf.

Düsseldorf - Zwei Wochen vor der Finalshow des Eurovision Song Contest gehen die Vorbereitungen in Düsseldorf in die heiße Phase. Am Sonntag begannen die ersten Proben für den Wettbewerb, der als weltgrößte Musikshow gilt.

Den Auftakt machte die polnische Sängerin Magdalena Tul. Als eine der wenigen Teilnehmer singt sie ihr Lied "Jestem" in der Landessprache und nicht auf Englisch. Deutschlands Titelverteidigerin Lena hat in dem Probenmarathon noch Zeit bis nächsten Samstag (7. Mai).

In der "Europameisterschaft des Pop" treten 43 Nationen gegeneinander an. Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und das Vereinigte Königreich sind automatisch für das Finale am 14. Mai gesetzt. Die übrigen Teilnehmer müssen sich erst einmal in zwei Halbfinalrunden am 10. und 12. Mai qualifizieren.

In den vergangenen Wochen hat sich die Düsseldorfer Arena von einem Fußballstadion in ein gigantisches Fernsehstudio verwandelt. 25 Kameras sind im Einsatz, damit weltweit schätzungsweise 120 Millionen Fernsehzuschauer die Endausscheidung hautnah verfolgen können. Eine 60 mal 18 Meter große LED-Wand mit 520 Lichtelementen setzt die Künstler auf der Bühne in Szene.

Auch in der Innenstadt von Düsseldorf ist der Song Contest inzwischen unübersehbar. Die Delegationen der Teilnehmer fahren in Bussen mit Eurovision-Logo in den jeweiligen Landesfarben durch die Straßen. Banner grüßen die Besucher. Mit ihrem Sieg vor einem Jahr in Oslo hatte Lena den ESC zum ersten Mal seit 28 Jahren wieder nach Deutschland geholt. In Düsseldorf will sie ihren Titel mit "Taken By A Stranger" verteidigen.

dpa

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