Für Freunde des klassischen Funk

Für Freunde des klassischen Soul und Funk kann man bei „New Orleans Funk. Volume 2“ wahrlich von einer Pflichtplatte sprechen. Der Sampler ist der zweite Teil einer Reihe des kleinen englischen Labels „Soul Jazz Records“ über 60er- und 70er-Jahre Funk aus dem Süden der USA. Von Claus Wolfschlag

Für Freunde des klassischen Soul und Funk kann man bei „New Orleans Funk. Volume 2“ wahrlich von einer Pflichtplatte sprechen. Der Sampler ist der zweite Teil einer Reihe des kleinen englischen Labels „Soul Jazz Records“ über 60er- und 70er-Jahre Funk aus dem Süden der USA. In der größten Stadt des US-Bundesstaates Louisiana traf in den 1960er Jahren der damals revolutionär neuartige Soul auf den traditionellen baptistischen Gospel. Der New Orleans Funk entstand so als eine einzigartige Verbindung aus karibischen Rhythmen, Jazz und psychedelischen Einsprengseln. Abgedrehtes Orgelspiel, Gitarrensoli und fein abgestimmte Bläsersätze lösen auf der nun veröffentlichten Auskopplung einander ab, begleitet vom Gesang der verschiedenen Interpreten. Klassiker wie The Meters, Lee Dorsey, Eddy Bo und Betty Harris werden auf diese Weise ins Gedächtnis der Musikgeschichte zurückgebracht. Die Scheibe mit stolzen 26 Tracks ist unbedingt tanzbar und eine sicherlich große Freude für alle Liebhaber von Old School Black Music.

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