Kein Ersatz für Gottschalk: Was kommt jetzt?

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Für "Gottschalk Live" gibt es keine Zukunft.

Berlin - Am Tag eins nach Bekanntwerden von Thomas Gottschalks Aus steht fest: Die ARD kehrt im Vorabendprogramm zum bewährten Muster zurück - ein nicht geplantes Frühlingserwachen.

Nach der letzten Ausgabe von “Gottschalk Live“ wird die ARD die Uhren wieder zurückstellen: Vom 11. Juni an trete wieder das Programmschema in Kraft, das vor Thomas Gottschalks Einstieg am 23. Januar gegolten habe, sagte ein Sprecher der ARD-Programmdirektion am Donnerstag. “Dann gilt wieder der Status quo ante.“ Ein Ersatz der Show “Gottschalk Live“, deren Ende die Intendanten am Mittwochnachmittag beschlossen hatten, durch eine neue Sendung ist nicht vorgesehen.

Im einzelnen bedeutet das: Das Boulevardmagazin “Brisant“ (Beginn: 17.15 Uhr) wird wieder verlängert, danach folgt vermutlich wieder gegen 18 Uhr die Serie “Verbotene Liebe“, im Anschluss daran die übliche Krimiserie, entweder montags das “Großstadtrevier“ oder dienstags bis donnerstags ein Krimi aus der Reihe “Heiter bis tödlich“ in leicht verlängerter Form. Gegen 19.45 Uhr beginnt wieder die Viertelstunde vor 20 Uhr, in der es früher Sendungen wie “Wissen vor 8“ oder Börsen-Informationen gab.

dpa

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