Lockerer Pop-Rock-Mix

„„Gary Go“: Natürlich heißt er nicht wirklich „Gary Go“, und natürlich hebt er sich von all den anderen Singer/Songwritern, die Platten mit sanftem Gitarren-Singsang auf den Musikmarkt schleudern, ab, verspricht seine Plattenfirma. Von Katharina Platt

Tatsächlich ist der lockere Rock-Pop-Mix, den Gary Go auf seinem gleichnamigen Album präsentiert, absolut nichts Neues. Aber weil man irgendwie drauf steht, hört man es sich trotzdem an. Sanft und fragend steigen die meisten Songs ein, werden dann lauter und rockiger, die Stimme des Mittzwanzigers fordernder. Und obwohl der junge Musiker nicht viel Neues präsentiert, lohnt es dennoch, „Gary Go“ ein Ohr zu leihen. Kann man doch immer wieder zuhören, wenn ein junger Mann mit eindrucksvoller Stimme von den Bildern vor seinem Auge und in seinem Herzen singt. Vor allem, wenn sanfter Gitarren- und Pianosound mit rockigeren Ecken und Kanten gepaart werden. Seine Songs sind inspiriert von der Architektur seiner Heimatstadt London und seinen musikalischen Vorbildern David Bowie und Trent Reznor. Große Fußstapfen, in die er tritt und dabei versucht, seinen ganz eigenen musikalischen Weg zu gehen. Und das gelingt dem Nachwuchskünstler ganz gut.

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