Neue Saison von Pro Arte mit Orchestern aus Musik-Metropolen

Mehr Klassik am Sonntag

Mit einer neuen bunten Reihe „Sonntags um Fünf“, mit jungen Wilden bei der Solistenfraktion und Orchestern aus fernen Musik-Metropolen sorgt Pro Arte für Schwung auf dem Klassik-Karussell. Bunt gemischt ist das Angebot „Sonntags um Fünf“. Den Auftakt macht Pianistin Hélène Grimaud. Aus Sao Paulo reist das Orquestra Sinfonica do Estado mit dem brasilianischen Cellisten Antonio Meneses an. Als Karnevalskonzert ist das Gastspiel von German Brass apostrophiert. Dem Motto „Alla Turca“ spielen Violinistin Arabella Steinbacher und das WDR-Sinfonieorchester Köln zu.

Die Reihe „Große Interpreten“ beginnt mit einem Paukenschlag: Star-Tenor Jonas Kaufmann singt den Schubert-Zyklus „Die schöne Müllerin“, am Klavier Helmut Deutsch. Joshua Bell (Violine), Steven Isserlin (Violoncello) und Dénes Várjon (Klavier) bilden ein Klavier-Trio, das bei den Salzburger Festspielen auffiel. Ungewöhnlich die Solistengala mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra. Immer wieder in der Alten Oper gefeiert: der russische Pianist Grigory Sokolov. Einen Schumann-Abend gestaltet Kollege Radu Lupu, sein Frankfurt-Debüt gibt der französische Pianist David Fray mit Mozart und der Amsterdam Sinfonietta.

Zu Meisterkonzerten kommt Helsinki Philharmonic mit Cellistin Sol Gabetta. Tenor Julian Prégardien zählt zu den Solisten des Bachschen Weihnachtsoratoriums mit Collegium Vocale Gent und Concerto Köln. Gern gehört auch das London Symphony mit Chefdirigent Valery Gergiev, das Orchester des Bolschoi-Theaters bringt Auszüge aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“, und die Dresdner Philharmonie stellt den Pianisten Fazil Say vor. Die Münchner Philharmoniker mit Christian Thielemann sind hier und bei den Internationalen Orchesterkonzerten präsent.

Neben der orchestralen Crème wie den Wiener Symphonikern (mit Pianist Martin Stadtfield), der Academy of St. Martin in the Fields oder dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin ungewöhnlichere Klangformationen wie das New Zealand Symphony Orchestra (mit Geigerin Hilary Hahn), das Bergen Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra und die moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja oder das Latvian National Symphony Orchestra mit Sopranistin Elina Garanca neugierig. (ack)

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