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Netflix-Serie sorgt für massive Probleme in französischem Dorf

Szene aus der Netflix-Serie „Lupin“.
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Die Netflix-Serie „Lupin“ wird zum Teil in dem Dorf Étretat in Frankreich gefilmt.

Die Netflix-Serie „Lupin“ erntet international Lob. Nur in einem Küstendorf in Frankreich können sich die Menschen nicht wirklich freuen.

Offenbach – Obwohl der Streamingdienst Netflix* seinen Ursprung in den USA hat, finden dort immer mehr internationale Serien Raum und Erfolg. Erst kürzlich war das bei der französischen Serie „Lupin“ der Fall, deren erste beiden Staffeln im Jahr 2021 für Aufsehen sorgte. An einem Ort sind die Menschen allerdings weniger glücklich darüber, da der Hype dort für echte Probleme sorgt.

In dem Dorf Étretat in Frankreich wurden die Lupin-Bücher ursprünglich geschrieben, und auch Netflix hat einige Szenen der Adaption dort gefilmt. Fans der Serie nehmen das als Anlass, um in Massen in das 1200-Seelen Dorf zu pilgern, wie der Fernsehsender SRF berichtete. Étretat ist entsprechen überfüllt, wobei auch immer mehr Bewohner wegziehen. Auch der Bürgermeister von Étretat hat das Problem erkannt, und entsprechende Maßnahmen angekündigt.

Étretat in Frankreich leidet unter Netflix-Serie „Lupin“

So soll der Verkehr im vier Quadratkilometer großen Dorf in Zukunft nur noch für Bewohner zulässig sein. Da das Dorf an der Küste Frankreichs allerdings immer noch vom Tourismus lebt, kann die Stadt nicht komplett dichtgemacht werden. Deshalb müssen zunächst größere Parkplätze außerhalb von Étretat gebaut werden. Bis dahin wird das Problem wohl weiterbestehen, sollte der Hype um die Serie nicht bald abbrechen. Netflix hat allerdings bereits eine dritte Staffel angekündigt.

Kunden des Streamingdienstes können sich außerdem auf die neue Michael Schumacher Doku auf Netflix freuen, die mit besonderer Unterstützung daherkommt. (vbu) *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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